• 13.08.2026, 10:30:02
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2.600 neue Wohnungen: Ausstellung zeigt Entwicklung des Stadtquartiers Eibengasse

Die Ausstellung des Qualitätsbeirats ermöglicht von 21. bis 23. August exklusive Einblicke in die Entwicklung des neuen Stadtquartiers

Wien (OTS) - 

Wie entsteht ein neues Stadtquartier? Welche Überlegungen stecken hinter der Planung von Gebäuden, Freiräumen und öffentlichen Plätzen? Antworten auf diese Fragen bietet die Ausstellung zum Stadtquartier Eibengasse, die von 21. bis 23. August 2026 gezeigt wird. Der Qualitätsbeirat des wohnfonds_wien lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, den Qualitätssicherungsprozess hinter der Entwicklung des neuen Stadtteils kennenzulernen.

Zu sehen sind die aktuellen Zwischenstände der Projektentwürfe für die einzelnen Bauplätze, ein Modell des künftigen Stadtquartiers sowie der erste Entwurf des Quartiersplans mit der Erdgeschoßzone und dem Grün- und Freiraum. Die Ausstellung zeigt, wie die einzelnen Projekte zu einem gemeinsamen Ganzen zusammengeführt werden und vermittelt einen umfassenden Eindruck davon, wie das neue Stadtquartier entwickelt wird. Wer die Ausstellung nicht vor Ort besuchen kann, hat die Möglichkeit, die Zwischenergebnisse der Projektteams auch online auf der Website des wohnfonds_wien zu erkunden.

Die Ausstellung findet unmittelbar nach dem Zwischenkolloquium des Qualitätsbeirats statt. Dabei präsentierten die Projektteams ihre Planungen für die einzelnen Bauplätze und diskutierten diese gemeinsam mit dem Qualitätsbeirat des wohnfonds_wien. Ziel ist es, die einzelnen Projekte aufeinander abzustimmen und die hohen städtebaulichen, architektonischen und freiräumlichen Qualitäten des neuen Stadtquartiers in die Umsetzung zu bringen.

Dafür werden bereits im September 2026 die nächsten Schritte unternommen und in weiteren Werkstatt-Terminen Themen wie Erschließung und Mobilität, Freiraum, Sockelzone und Nutzungen sowie Gemeinschaftsbildung im neuen Stadtquartier bauplatzübergreifend abgestimmt. Bis zum abschließenden Kolloquium im Dezember 2026 findet u.a. auch die Abstimmung der künftigen Energieversorgung und der Baulogistik statt. Nach Abschluss des Beurteilungsverfahrens im Februar 2027 folgt die Realisierungsphase. Der Prozess des Qualitätsbeirats wird nach Fertigstellung des Quartiers beendet sein und formal durch eine Besichtigung des Quartiers in Form einer „Abnahme“ durch den Qualitätsbeirat abgeschlossen.

„Mit dem Stadtquartier Eibengasse schaffen wir leistbaren und sicheren Wohnraum für die Wienerinnen und Wiener und entwickeln ein neues, klimafittes Stadtviertel mit hoher Lebensqualität. Damit setzen wir konsequent auf die Qualitäten des Wiener Wohnbaumodells: leistbares Wohnen dank der Widmungskategorie ‚Geförderter Wohnbau‘, starke Nachbarschaften und eine nachhaltige Stadtentwicklung. Der Qualitätsbeirat sorgt dafür, dass diese hohen Ansprüche von Beginn an in allen Projekten umgesetzt werden“, erklärt Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch.

Das rund 19 Hektar große Stadtentwicklungsgebiet liegt zwischen den U2-Stationen „Donauspital“ und „Aspernstraße“ sowie der Erzherzog-Karl-Straße und der Langobardenstraße.

„In den kommenden Jahren entsteht beidseits der U2 ein neues Stadtquartier für bis zu 6.000 neuen Einwohner*innen. Wir setzen auch hier die höchsten Stadtentwicklungsstandards mit einer modernen Infrastruktur, Öffi-Anbindung, Radwegen, kurze Wegstrecken für den Alltags- und Lebensbedarf und hochwertigen Grün- und Freiräumen. Gerade in Zeiten, in denen es immer längere Hitzephasen gibt, ist die Qualität eines Stadtquartiers entscheidend für die Lebensqualität der Menschen, die künftig hier wohnen und arbeiten werden.“, sagt Planungs- und Mobilitätsstadträtin Ulli Sima.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Klimawandelanpassung und der hohen Lebens- und Aufenthaltsqualität im Freiraum. Herzstück des Quartiers wird ein rund 2,5 Hektar großer öffentlicher Park. Ergänzt wird dieser durch vielfältig nutzbare Freiräume, Spiel- und Aufenthaltsbereiche auf den Baufeldern sowie Grünflächen entlang der U-Bahn-Trasse. Dach- und Fassadenbegrünungen, zahlreiche Baumpflanzungen, möglichst geringe Bodenversiegelung und eine gute Durchlüftung des Quartiers tragen dazu bei, den neuen Stadtteil an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen.

Auch die soziale und die Versorgungsinfrastruktur wachsen mit: „Geplant sind zwei neue Kindergärten sowie zusätzliche Nahversorgungsangebote. Die neue Schule an der Langobardenstraße mit 17 Volksschul- und 16 Mittelschulklassen ist bereits seit 2023 in Betrieb. Durch die neuen Freiräume und die Infrastruktur profitiert das gesamte Umfeld in der Donaustadt“, ergänzt Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy.

Die Qualität eines neuen Stadtteils entsteht nicht erst im fertigen Quartier, sondern bereits im Planungsprozess. Genau hier setzt der Qualitätsbeirat an. Das Zwischenkolloquium ist ein wichtiger Meilenstein, weil die Projekte gemeinsam betrachtet und auf ihre Wirkung für das gesamte Quartier abgestimmt werden. So entsteht aus vielen einzelnen Bauvorhaben ein zusammenhängendes, lebendiges und zukunftsfähiges Stadtviertel“, erklärt Gregor Puscher, Geschäftsführer des wohnfonds_wien.

Grundlage für den Qualitätssicherungsprozess ist das von der Stadt Wien eigens für den Standort entwickelte Qualitätenhandbuch. Es definiert die Anforderungen an Städtebau, Architektur, Freiraumgestaltung, Nachhaltigkeit und Mobilität. Der kontinuierliche Dialog zwischen den Planungsteams, dem Qualitätsbeirat und allen weiteren Beteiligten stellt sicher, dass die ambitionierten Qualitätsziele konsequent umgesetzt werden. Mit dem Stadtquartier Eibengasse entsteht in der Donaustadt ein neues urbanes Zentrum, das leistbares Wohnen, Klimaschutz, hochwertige Freiräume und soziale Infrastruktur verbindet und damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung Wiens leistet.

Ausstellung gibt Einblick in die Planung des Stadtquartiers Eibengasse

Von 21. bis 23. August lädt der wohnfonds_wien Interessierte ein, einen exklusiven Einblick in den aktuellen Planungsstand des Stadtquartiers Eibengasse zu erhalten. Im Rahmen der Ausstellung öffnet der Qualitätsbeirat seine „Werkstatt“ und präsentiert die Zwischenergebnisse der Projektteams für die einzelnen Bauplätze.

Neben den aktuellen Projektentwürfen sind auch ein Modell des künftigen Stadtquartiers sowie der erste Entwurf des Quartiersplans mit der Erdgeschoßzone und dem Grün- und Freiraum zu sehen. Besucherinnen und Besucher erhalten damit einen umfassenden Eindruck davon, wie das neue Stadtquartier entwickelt wird.

21.08.–23.08.2026

Ausstellung: Zwischenstand Stadtquartier 22., Eibengasse

Nordwestbahnstraße 16, 1200 Wien, ehemaliger Nordwestbahnhof

Öffnungszeiten: 12:00–17:00 Uhr

Eintritt frei!

Wer die Ausstellung nicht vor Ort besuchen kann, hat die Möglichkeit, die Zwischenergebnisse der Projektteams auch online zu besichtigen. Die digitale Ausstellung ist ab 21.08. auf der Website des wohnfonds_wien unter https://www.wohnfonds.wien.at/qsb-eibengasse abrufbar.

Über den wohnfonds_wien

Der wohnfonds_wien wurde 1984 gegründet, mit dem Ziel, im Auftrag des Landes Wien die geförderten Sanierungen zu begleiten und abzuwickeln und den geförderten Wohnungsneubau durch den Kauf, die Verwaltung und Bevorratung von Grundstücken voranzutreiben. Nachhaltige Quartiersentwicklung nimmt bei den vom wohnfonds_wien durchgeführten qualitätssichernden Instrumenten – Bauträgerwettbewerb und Grundstückbeirat – seit jeher eine wesentliche Rolle ein. Seit der Einführung des Qualitätsbeirats 2021 umfasst der Qualitätssicherungsprozess nicht nur geförderte, sondern auch freifinanzierte Neubauten und ganze Stadtquartiere. Ziel ist eine Quartiersentwicklung, die gesamtheitliches Denken umfasst und als Innovationsmotor für weitere Wohnbauvorhaben dient. Für die Bewohner*innen wird somit zusätzlicher innovativer und gut leistbarer Wohnraum mit passender Infrastruktur unter ökologischen Gesichtspunkten in einer lebenswerten Umgebung geschaffen.

Mehr dazu: https://www.wohnfonds.wien.at/qualitaetssicherung.

Der Qualitätsbeirat – Das Quartier als großes Ganzes

Der Qualitätsbeirat übernimmt in ausgewählten Stadtentwicklungsgebieten die Qualitätssicherung für das gesamte Quartier. Dies beinhaltet sowohl geförderte als auch freifinanzierte Wohnbauprojekte und quartiersbezogene Schwerpunkte. Für das Zusammenspiel von Nutzungen und Freiraum braucht es die Abstimmung der Projekte aufeinander sowie deren Einbindung in den Gesamtkontext und in die bestehende Nachbarschaft. Im Fokus steht dabei stets der Dialog zwischen allen Beteiligten, um Synergien zu nutzen. Innovative alternative Energielösungen, kreislaufwirtschaftliche Prinzipien, effiziente Baustellenlogistik, die Gestaltung von Erdgeschoß- und Sockelzonen sowie von vernetzten Freiräumen, die Situierung der quartiersbezogenen Gemeinschaftsräume, Mobilitätslösungen und die Ansprüche an eine städtebauliche wie Soziale Nachhaltigkeit werden gleichermaßen berücksichtigt.

Rückfragen & Kontakt

Stefan Hayden

Mediensprecher Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch

Telefon: 0676 8118 81265

E-Mail: [email protected]

Karin Zauner-Lohmeyer

Teamleiterin Kommunikation und Nachhaltigkeit wohnfonds_wien

Telefon: 01/4035919-87635

E-Mail: [email protected]

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