• 13.08.2026, 08:00:41
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Vollversorgung statt Almosen: Österreichs Energiespenden-Pioniere entwickeln neues Modell gegen Energiearmut

Valentin Neuhauser & Matthias Nadrag arbeiten gemeinsam an der
Bekämpfung von Energiearmut.
Villach/St. Pölten (OTS) - 

Matthias Nadrag (enixi / energiespenden.at) und Valentin Neuhauser (Robin Powerhood) bauen Österreichs größte Energiespendeninitiative weiter aus. Im Forschungsprojekt „Energiespenden 2.0" soll gemeinsam mit Salzburg Research und OurPower eine Lösung entwickelt werden, die viele der über 200.000 armutsgefährdeten Haushalte über gespendete Energie in Vollversorgung bringt.

In Österreich können jährlich Hunderttausende Stromrechnungen nicht bezahlt werden. "Die bisherige Frage war immer: Wie helfen wir beim Bezahlen? Wir stellen eine andere Frage: Müssen energiearme Haushalte überhaupt eine Rechnung bekommen?", sagt Matthias Nadrag. „Die Bereitschaft zu teilen ist vorhanden – jetzt müssen wir dafür sorgen, dass diese Energie auch wirklich ankommt", ergänzt Valentin Neuhauser.

Nadrag bringt mehr als zwölf Jahre Erfahrung in Bürgerbeteiligung und Marktprozessen der Energiewirtschaft ein und verantwortet die technische Umsetzung. Neuhauser hat mit Robin Powerhood Österreichs erste spendenbegünstigte Energiegemeinschaft gegründet und dafür starke Partner gewonnen – darunter Caritas, Rotes Kreuz und die Volkshilfe.

Seit 2023 wurde bereits eine Million Kilowattstunden Strom gespendet – im Gegenwert von rund 130.000 Euro. “Energiespenden ist die wirkungsvollste Spende: Man verzichtet auf wenig, Bedürftige ersparen sich viel”, unterstreicht Neuhauser. Die Zahl der Spendenden hat sich im vergangenen Jahr vervielfacht. Langfristig soll das Modell mehrere zehntausend Haushalte in Vollversorgung bringen.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur und dem Klima- und Energiefonds im Programm „Energieforschung 2025“, Schwerpunkt „Gesellschaftliche Transformation: Akzeptanz und Partizipation“, gefördert. Die Abwicklung erfolgt über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG.

Überschuss-Energie an Bedürftige spenden

In wenigen Schritten können Sie ungenutzten Photovoltaik-Überschuss Hilfsorganisationen und armutsbetroffenen Haushalten zur Verfügung stellen.

Rückfragen & Kontakt

DI Stefan Linecker, BSc
Telefon: +43 662 2288-441
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.salzburgresearch.at/

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