- 12.08.2026, 11:53:02
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ÖVP – Zierfuß/Keri: Langjährige ÖVP-Forderung wird endlich umgesetzt
Ganztageskindergartenplätze bleiben künftig auch bei Karenz oder Arbeitslosigkeit erhalten
Die Wiener Volkspartei begrüßt die heute angekündigte Änderung bei den Ganztagesplätzen in städtischen Kindergärten. Künftig verlieren Familien ihren Ganztagesplatz nicht mehr, wenn ein Elternteil vorübergehend arbeitslos wird oder in Karenz geht. Die Wiener Volkspartei hat diese Änderung seit vielen Jahren gefordert und dazu entsprechende Anträge eingebracht. SPÖ und Neos haben diese jedoch stets abgelehnt. Umso erfreulicher ist es, dass die SPÖ-Neos-Stadtregierung nun eine Regelung übernimmt, die bei vielen privaten Kindergartenträgern seit Jahren selbstverständlich ist.
Kontinuität ist wichtig für die Entwicklung der Kinder
„Diese Entscheidung ist grundsätzlich zu begrüßen. Gerade für Kinder sind klare Abläufe und vertraute Bezugspersonen wichtig. Arbeitslosigkeit oder Karenz der Eltern dürfen nicht dazu führen, dass Kinder aus ihrem gewohnten Alltag gerissen werden. Besonders Kinder mit Deutschförderbedarf profitieren von einem regelmäßigen und ganztägigen Kindergartenbesuch. Funktionierende Elementarpädagogik schafft die Grundlage für einen erfolgreichen Schuleinstieg“, betont Klubobmann und Bildungssprecher Harald Zierfuß.
Hartnäckigkeit zahlt sich aus
„Gut Ding braucht Weile. Seit mehr als zehn Jahren fordern wir, dass ein einmal zuerkannter Ganztagesplatz im städtischen Kindergarten auch bei Karenz oder vorübergehender Arbeitslosigkeit der Eltern erhalten bleibt. Wir haben über viele Jahre konkrete Anträge zu diesem Thema im Gemeinderat eingebracht. SPÖ und Neos haben diese jahrelang abgelehnt und immer wieder betont, eine solche Änderung sei nicht möglich. Umso mehr freut es uns, dass diese langjährige Forderung der Wiener Volkspartei nun endlich umgesetzt wird. Diese Entscheidung zeigt einmal mehr: In der Politik braucht es manchmal einen langen Atem und Hartnäckigkeit. Am Ende müssen politische Entscheidungen den Familien und vor allem den Kindern zugutekommen“, erklärt Familiensprecherin Sabine Keri.
Abschließend halten Zierfuß und Keri fest: „Wir freuen uns, dass diese längst überfällige Verbesserung nun umgesetzt wird. Gleichzeitig gibt es im Kindergartenbereich weiterhin großen Handlungsbedarf: kleinere Gruppen, bessere Rahmenbedingungen für Pädagoginnen und Pädagogen, eine konsequente Deutschförderung und eine faire Finanzierung aller Kindergärten. Die Wiener Volkspartei wird sich auch künftig mit Nachdruck für diese Verbesserungen einsetzen.“
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