• 11.08.2026, 10:08:02
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Erdbeben in Kolumbien: CARE bereitet Nothilfe vor

Betroffene brauchen dringend Wasser, Lebensmittel, Hygieneartikel und Gesundheitsversorgung / Spenden für Katastrophenhilfe dringend benötigt

Wien (OTS) - 

Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Montag, dem 10. August, den Westen Kolumbiens erschüttert. Das Epizentrum lag nahe San José del Palmar in der Region Chocó. Die Erschütterungen waren jedoch in weiten Teilen des Landes bis hin nach Bogotá zu spüren. Besonders betroffen sind Pereira, Quibdó, Cali und Manizale. Mehr als 100 Tote und Dutzende Verletzte wurden bislang gemeldet. Zudem wurden Gebäude und kritische Infrastruktur beschädigt oder zerstört. Die Such- und Rettungsmaßnahmen dauern an. Die Aussetzung von Flügen an mehreren Regionalflughäfen sowie weitere Beeinträchtigungen erschweren die Lage für die betroffenen Gemeinden. Das volle Ausmaß der Schäden und des humanitären Bedarfs wird derzeit ermittelt.

Catalina Vargas, CARE-Länderdirektorin in Kolumbien, berichtet:

„Wir versuchen aktuell, den Kontakt zu unseren Partnerorganisationen und den Gemeinden, mit denen wir zusammenarbeiten, herzustellen, um die Auswirkungen des Erdbebens besser einschätzen zu können. Den Menschen, die von dem schweren Erdbeben betroffen sind – insbesondere bei jenen, die Angehörige verloren haben, verletzt wurden oder miterleben mussten, wie ihre Häuser zerstört und ihre Heimatorte beschädigt wurden – muss so rasch wie möglich geholfen werden. Gleichzeitig verstärkt die Angst vor Nachbeben die Unsicherheit der Menschen hier.

Wir sind besonders besorgt um Frauen und Mädchen, Kinder, ältere Menschen sowie Menschen mit Behinderungen. Nach großflächigen Katastrophen wie dieser können sie mit zusätzlichen Herausforderungen konfrontiert sein. Wenn Häuser zerstört und Familien vertrieben werden, können sich bestehende Ungleichheiten verschärfen und Schutzrisiken steigen, insbesondere für Frauen und Mädchen.

CARE steht mit betroffenen Gemeinden und lokalen Organisationen in Verbindung, um herauszufinden, wo der dringendste Unterstützungsbedarf besteht. Die konkrete Ausgestaltung der Hilfe steht noch nicht fest. Sie könnte jedoch beispielsweise Bargeld oder Gutscheine für den Kauf von Lebensmitteln und anderen dringend benötigten Gütern umfassen. Über das CARE-Nothilfe-Paket können zudem wichtige Hilfsgüter für den unmittelbaren Alltag bereitgestellt werden. Darüber hinaus sind Schutzangebote, Gesundheitsversorgung und psychosoziale Unterstützung mögliche Bestandteile der Hilfe.

Diese Notlage tritt nur wenige Wochen nach den verheerenden Erdbeben im benachbarten Venezuela ein. Dort leitet CARE Kolumbien die humanitäre Hilfe der Organisation und unterstützt lokale Partnerorganisationen.

Wir stehen den betroffenen Familien in Kolumbien in dieser schwierigen Zeit zur Seite und werden weiterhin eng mit unseren Partnern zusammenarbeiten, während sich die Lage entwickelt.“

So hilft CARE: CARE arbeitet seit 1954 in Kolumbien und ist heute gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen und Gemeinden in fünf Departamentos tätig, darunter Valle del Cauca, eines der vom Erdbeben am stärksten betroffenen Gebiete. Der Schwerpunkt liegt auf Schutz, Gesundheit und der Unterstützung von Menschen bei der Bewältigung von Krisen.

Spenden für die Katastrophenhilfe werden dringend benötigt:
CARE Österreich Spendenkonto IBAN: AT77 6000 0000 0123 6000 oder online

Rückfragen & Kontakt

CARE Österreich
Pressereferentin
Stephanie Weber
+43 (0)1 7150715-42
[email protected]

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