- 11.08.2026, 10:05:02
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ÖVP – Keri: Auslandsreisen für Problemkinder auf Kosten der Steuerzahler – Neos-Stadträtin Emmerling muss endlich für Transparenz sorgen
Nach der Auszeit-WG werden auch bei den Auslandsmaßnahmen wesentliche Fragen nicht beantwortet - Wiener Volkspartei fordert komplette Offenlegung
„Die Negativschlagzeilen rund um die Wiener Kinder- und Jugendhilfe nehmen kein Ende. Aufgrund der Berichterstattung der Tageszeitung ,Kurier‘ wurde nun bekannt, dass für jugendliche Intensivtäter und sogenannte Problemkinder in der Obhut der MA 11 seit Jahren auch Auslandsaufenthalte nach Madeira, in skandinavische Länder und andere europäische Destinationen finanziert werden. Wieder einmal bleiben dabei zentrale Fragen unbeantwortet. Das zieht sich mittlerweile wie ein roter Faden durch die MA 11. So wie bereits bei der Auszeit-WG werden auch jetzt wesentliche Fragen zum Konzept nicht beantwortet. Es stellt sich daher die große Frage, warum die verantwortliche Neos-Stadträtin Bettina Emmerling auch hier Transparenz vermissen lässt“, kritisiert die Familiensprecherin der Wiener Volkspartei, Gemeinderätin Sabine Keri.
„Niemand bestreitet, dass diese Kinder intensive Betreuung brauchen. Gerade deshalb müssen solche Maßnahmen höchsten fachlichen Standards entsprechen und nachvollziehbar sein. Umso erschreckender ist es, dass die MA 11 weder konkrete Kosten noch belastbare Zahlen oder eine wissenschaftliche Evaluierung dieser Auslandsmaßnahmen vorlegen kann. Das ist das Gegenteil von Transparenz“, so Keri.
Bereits bei der Auszeit-WG habe die Wiener Volkspartei aufgrund der Kritik von renommierten Experten auf gravierende fachliche Bedenken hingewiesen. „Anstatt berechtigte Kritik ernst zu nehmen, reiht sich nun die nächste fragwürdige Maßnahme in eine lange Serie von Negativschlagzeilen rund um die MA 11 ein. Gerade in diesem sensiblen Bereich braucht es höchste fachliche Qualität und volle Transparenz.“
Die Wiener Volkspartei fordert daher die vollständige Offenlegung der Auslandsmaßnahmen. „Die Wienerinnen und Wiener haben ein Recht darauf zu erfahren, wie viele Minderjährige an diesen Projekten teilgenommen haben, welche Kosten dadurch entstanden sind auf welcher wissenschaftlichen Grundlage diese Maßnahmen erfolgen. Nach den zahlreichen Vorfällen der vergangenen Monate braucht es bei der MA 11 endlich Transparenz statt weiterer offener Fragen. Wir werden daher auch eine entsprechende schriftliche Anfrage an die verantwortliche Neos-Stadträtin Bettina Emmerling stellen“, so Keri abschließend.
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