• 10.08.2026, 22:20:02
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IV zu Sommergespräch: Erbschafts- und Vermögenssteuern sind der falsche Beitrag zur Budgetsanierung

Ideologie verstellt Blick auf Realität – neue Substanzsteuern treffen Mittelstand & Familienunternehmen – Österreich braucht Strukturreformen statt weiterer Steuerbelastungen

Wien (OTS) - 

Im heutigen ORF-Sommergespräch hat Grünen-Chefin Leonore Gewessler abermals Erbschafts- und Vermögenssteuern als möglichen Beitrag zur Budgetsanierung ins Spiel gebracht. Für die Industriellenvereinigung bleibt nach wie vor klar: Weitere Substanzsteuern sind stets der falsche Weg, hier verstellt die Ideologie den Blick auf die Realität. Erbschafts- und Vermögenssteuern lösen kein strukturelles Budgetproblem und sie sind wirtschaftspolitisch kontraproduktiv. Sie treffen insbesondere den industriellen Mittelstand und Familienunternehmen und belasten die, die investieren, Wertschöpfung schaffen und Arbeitsplätze sichern. Betriebsvermögen ist kein frei verfügbares Geldvermögen, sondern steckt in Unternehmen, Standorten, Maschinen und Arbeitsplätzen. Gerade bei Betriebsübergaben kann eine zusätzliche Substanzbesteuerung Liquidität binden und Investitionen sowie die Weitergabe von Unternehmen erschweren.

Wenn Österreich sein Budget nachhaltig sanieren will, braucht es Strukturreformen statt neuer Steuern auf die Substanz. Österreich ist bereits ein Hochsteuerland – zusätzliche Belastungen für Vermögen und Eigentum schwächen Anreize für Investitionen, Eigenkapitalbildung und Unternehmertum. Das ist weder gerecht noch ein sinnvoller Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Entscheidend ist es die Ursachen der hohen Staatsausgaben anzugehen und den Staat effizienter zu machen, anstatt neue Einnahmequellen zu suchen. Wer Arbeitsplätze, Wohlstand und damit auch die langfristige Finanzierung unseres Sozialstaats sichern will, muss den Mittelstand und die Unternehmen stärken, die diese Wertschöpfung erwirtschaften und nicht ihre Substanz zusätzlich besteuern.

Rückfragen & Kontakt

Industriellenvereinigung
Marlena Mayer
Pressesprecherin
Telefon: +43 (1) 711 35-2315
E-Mail: [email protected]
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