- 09.08.2026, 10:44:02
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FPÖ-Landbauer: „ORF lässt gut 15.000 Niederösterreicher im Katastrophenfall im Regen stehen“
Staatsfunk kappt ab Herbst terrestrische TV- und UKW-Versorgung in nö. Gemeinden
„Zwangsgebühren kassieren, Leistungen streichen und hochdotierte Chefposten verteilen – das ist typisch für diese abgehobene Propagandaorgel“, kommentiert FPÖ Niederösterreich Landesparteiobmann LH-Stellvertreter Udo Landbauer Berichte über die heimlichen ORF-Pläne zur ersatzlosen Abschaltung von rund 70 Sendeanlagen in acht Bundesländern (rund 65.000 Gebührenzahler betroffen, Anm.). In Niederösterreich sind 13, überwiegend ÖVP-geführte Gemeinden und damit über 15.000 Haushalte betroffen.
„Im Katastrophen- und Blackoutfall ist das Batterieradio das letzte krisenfeste und auch vom Zivilschutz empfohlene Warnmittel und kann im Ernstfall Leben retten – aber genau das streicht jetzt der ORF. Dass offenbar nicht einmal die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden und der Zivilschutz darüber informiert worden sind, spricht Bände“, schüttelt Landbauer über diesen Angriff auf die Informationssicherheit und den ländlichen Raum den Kopf.
„Der ORF schafft somit Bürger zweiter Klasse, indem er auch am Land die vollen 15,30 Euro für weniger Leistung kassiert und redet aber am 11. August über mehr Geld und die Vergabe von 13 üppigen Führungsposten“, so Landbauer weiter und fordert: „Der Plan muss vom Tisch. Es kann nicht sein, dass der ORF auf dem Rücken der Sicherheit unserer Landsleute und des ländlichen Raums seine Küniglberg-Spampanadel finanziert. Die FPÖ wird diese Attacke auf die Bürger nicht hinnehmen und fordert: Schluss mit dem Zwangsgebühren-System und hin zu einem ORF, der für die Österreicherinnen und Österreicher da ist, anstatt sie auszusackeln und im Krisenfall im Stich zu lassen!“
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