- 06.08.2026, 12:53:04
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Der Österreichische Krimipreis 2026 geht an Marc Elsberg!
Der Österreichische Krimipreis steht für die besondere Würdigung der Kriminalliteratur und wird nun bereits zum achten Mal verliehen, dieses Jahr durch das Krimifest Kärnten.

Statement des diesjährigen Preisträgers Marc Elsberg:
Ich freue mich natürlich sehr und fühle mich geschmeichelt, damit zu einer Runde außerordentlicher und geschätzter Kolleg_innen zu gehören! Es ist ja etwas merkwürdig, einen Preis dafür zu bekommen, sich Katastrophen auszudenken. Noch merkwürdiger ist, wie oft die Wirklichkeit hinterher bei meinen Büchern abschreibt. Das spricht weniger für meine Weitsicht als dafür, dass die Szenarien nie weit hergeholt waren. Ehrlich gesagt würde ich lieber öfter danebenliegen. Aber dafür gibt es vermutlich keinen Preis.
Marc Elsberg, geboren 1967 in Wien, war Strategieberater und Kreativdirektor für Werbung in Wien und Hamburg sowie Kolumnist der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“. Unter seinem bürgerlichen Namen Marcus Rafelsberger begann er Romane und Krimis zu schreiben. Große Bekanntheit erlangte er mit der Veröffentlichung seines ersten Thrillers 2012: „Blackout – Morgen ist es zu spät“ stand mehrere Jahre auf der Spiegel-Bestsellerliste, wurde allein im deutschsprachigen Raum über 1,8 Millionen Mal verkauft und in über ein Dutzend Sprachen übersetzt. Seitdem gilt Marc Elsberg als Meister des Science-Thrillers: In seinen Büchern widmet er sich den Folgen ausbeuterischer Systeme und globaler Vernetzung sowie den Hintergründen politischer und wirtschaftlicher Machenschaften. Dabei zeichnet er Szenarien, die heute oder schon in naher Zukunft so Realität sein könnten. Genau diese Nähe, die fundierte wissenschaftliche Recherche und die fein gewebten, temporeichen Plots machen seine Geschichten so greifbar und spannungsgeladen wie erschreckend. Wer Marc Elsberg liest, kommt nicht umhin, sich mit moralischen Konflikten und der Verantwortung auseinanderzusetzen, die wir uns gegenseitig und unserem Planeten gegenüber tragen – wird aber nicht zuletzt auch sehr gut unterhalten.
Über 100 Krimispezialist*innen – Buchhändler*innen, Blogger*innen und Journalist*innen – haben abgestimmt. Der Preis wird an Autor*innen verliehen, deren Kriminalromane inhaltlich und literarisch besonders überzeugen und die kulturelle und gesellschaftliche Relevanz des Genres unterstreichen sowie richtungsweisende neue Entwicklungen innerhalb des Genres anstoßen.
Krimifest-Initiator Bernhard Aichner wird im Rahmen der Veranstaltung im Casineum am See im Casino Velden am 18. Oktober die Laudatio halten.
Tirol und Kärnten im Krimifieber: Der Oktober wird spannend.
Die Freude ist groß: Einmal mehr stehen im Oktober Tirol und Kärnten im Zeichen des Kriminalromans – es wird gefeiert, vorgelesen, zugehört, gelacht und geschlemmt.
Die beiden Festivals, die Krimiautor Bernhard Aichner und Haymon-Verleger Markus Hatzer kuratieren, stehen unter dem Motto „Literatur zum Anfassen“. Hautnah können wir Autor*innen erleben, ihren Geschichten lauschen und mehr über ihre Figuren, die Hintergründe ihrer Texte und ihre Gedankenwelt erfahren. Nationale und internationale Publikumslieblinge wie Marc Elsberg, Steve Cavanagh, Viveca Sten, Melanie Raabe und viele mehr bringen Hochspannung in die Städte und Dörfer unseres Landes und zeigen uns, wie vielfältig der Kriminalroman ist. Abwechslungsreich sind aber auch die Veranstaltungsformate: Von Frühstückslesungen bis hin zu verschiedensten abendlichen Events gibt es eine große Auswahl.
Mit dem Krimifest-Aufenthaltsstipendium unterstützt die Tiroler Tageszeitung in diesem Jahr den Autor Sven Stricker in seinem Schaffen.
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