• 06.08.2026, 09:47:02
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Fahrradpolizei sorgt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Mehr als 450 speziell ausgebildete Polizistinnen und Polizisten österreichweit im Einsatz – klares Ziel: Verkehrsunfälle reduzieren – Verkehrssicherheit erhöhen

Wien (OTS) - 

Die Fahrradpolizei hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Bestandteil der österreichischen Polizeiarbeit entwickelt. Mit ihrer hohen Präsenz in Stadtzentren, Fußgängerzonen, Parkanlagen und auf Radwegen trägt sie wesentlich zur Verkehrssicherheit bei und sorgt gleichzeitig für mehr Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum.

„Die Fahrradpolizei ist dort unterwegs, wo sie von den Menschen besonders wahrgenommen wird“, sagt Innenminister Gerhard Karner. „Sie verbindet Bürgernähe mit konsequenter Verkehrsüberwachung und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.“

Zwtl.: Kontinuierlicher Ausbau der Fahrradpolizei

Mit Stand Jahresbeginn versehen österreichweit mehr als 450 speziell ausgebildete Polizistinnen und Polizisten ihren Dienst bei der Fahrradpolizei. Insgesamt stehen 230 Polizeifahrräder, darunter 62 E-Bikes, für den Einsatz zur Verfügung. Die Fahrradpolizei ist mittlerweile in allen Bundesländern vertreten. Den größten Personalstand weist Wien mit rund 160 Exekutivbediensteten auf, gefolgt von Oberösterreich sowie Niederösterreich.

Seit 2023 verfügt die Fahrradpolizei über eine moderne Sommer- und Winterbekleidung. Sämtliche Polizeifahrräder wurden zudem mit Blaulicht ausgestattet. Die Grund- und Fortausbildungslehrgänge erfolgen bundesweit nach einheitlichen Standards des Bundesministeriums für Inneres.

Zwtl.: Verkehrssicherheit durch sichtbare Präsenz

Die Fahrradpolizei wird vor allem in urbanen Bereichen, Fußgängerzonen, Begegnungszonen, Wohnstraßen, Parks sowie auf Radwegen eingesetzt. Neben der klassischen Verkehrsüberwachung unterstützt sie regelmäßig auch den Großen Sicherheits- und Ordnungsdienst (GSOD). Allein in Wien wurden dafür im Jahr 2025 rund 1.600 Einsatzstunden geleistet.

Die Beamtinnen und Beamten kontrollieren insbesondere die Einhaltung der Verkehrsregeln, führen Schwerpunktaktionen durch und setzen Maßnahmen gegen gefährliches Verhalten im Straßenverkehr. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.

Zwtl.: Tausende Amtshandlungen im vergangenen Jahr

Die Einsatzstatistik verdeutlicht die hohe Präsenz der Fahrradpolizei. Im Jahr 2025 wurden unter anderem: mehr als 60 strafrechtliche Anzeigen, mehr als 8.500 Verwaltungsanzeigen, knapp 10.600 Organmandate sowie knapp 21.000 sonstige polizeiliche Maßnahmen, darunter knapp 13.000 Identitätsfeststellungen, durchgeführt.

Zwtl.: Schutz für Radfahrer und Fußgänger

Die Polizei setzt auf regelmäßige Streifendienste, Schwerpunktaktionen sowie Geschwindigkeits- und Alkoholkontrollen, um die Sicherheit insbesondere von Radfahrern und Fußgängern weiter zu erhöhen. Gleichzeitig werden Radfahrer dort kontrolliert, wo Konflikte mit Fußgängern besonders häufig auftreten – etwa in Fußgängerzonen, Begegnungszonen, auf Schutzwegen oder an Radfahrüberfahrten.

Durch die sichtbare Präsenz der Fahrradpolizei soll die Einhaltung der Verkehrsregeln verbessert und das rücksichtsvolle Miteinander aller Verkehrsteilnehmer gestärkt werden.

Zwtl.: Unfallzahlen mahnen zu gegenseitiger Rücksichtnahme

Die Entwicklung der Unfallzahlen zeigt, wie wichtig konsequente Präventions- und Kontrollmaßnahmen bleiben. Im Jahr 2025 kamen 65 Radfahrer, darunter 32 E-Bike-Lenker, sowie 58 Fußgänger und sechs E-Scooter-Lenker bei Verkehrsunfällen ums Leben. „Das Ziel ist klar: Die Zahl schwerer Unfälle mit Fahrrädern durch konsequente Kontrollen aber auch durch Präventionsarbeit weiter zu reduzieren“, sagte Innenminister Gerhard Karner.

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Ministerialrat Markus Haindl, BA MA
Pressesprecher des Bundesministers
Telefon: +43 (0) 1-531 26 – 90 1021
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