• 05.08.2026, 13:26:33
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Grüne Wien/Malle/Nossek/Luxenberger: Bezirke brauchen Fördertopf für Klimaanlagen in Schulen und Kindergärten

Erleichterung der Hürden für Klimaanlagen ist Nice-to-have, Finanzierung fehlt aber weiterhin

Wien (OTS) - 

„Eine Erleichterung der bürokratischen Hürden für Klimaanlagen ist ein Nice-to-have, es braucht aber vor allem für Schulen und Kindergärten eine Finanzierung”, so die Bildungssprecherin der Grünen Wien, Julia Malle sowie die Bezirksvorsteher:innen von Währing und Margareten, Silvia Nossek und Michael Luxenberger, anlässlich der aktuellen Pläne der Bundesregierung. Die Grünen Wien fordern eine zentrale Koordinierungsstelle und einen eigenen Fördertopf für die Wiener Bezirke, um die Schulen und Kindergärten mit Kühlungsmaßnahmen, darunter auch Klimaanlagen, auszustatten.

„Die Hitzekatastrophe stellt die Bezirksbudgets vor eine große Herausforderung, weil die Abkühlung und Sanierung von Schulen und Kindergärten sowie des öffentlichen Raumes in der Verantwortung der Bezirke liegt. Dazu kommt, dass die Bezirksbudgets eingefroren und viele Förderungen ersatzlos gestrichen wurden”, so die Währinger Bezirksvorsteherin Silvia Nossek. “Dieser Hitzesommer zeigt einmal mehr, dass es dringend notwendig ist, die Schulen und Kindergärten abzukühlen. Dafür braucht es aber eine zentrale wienweite Koordination sowie Finanzierung - nicht nur einen Abbau der bürokratischen Hürden”, so der Bezirksvorsteher von Margareten, Michael Luxenberger.

„Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass sinnvoller Unterricht bei Hitzewellen kaum mehr möglich ist”, so Malle. In den Kindergärten, die ja auch im Sommer geöffnet haben, ist die Situation noch schlimmer: Eine Hitzewelle folgt auf die nächste und Kleinkinder, die oft noch nicht artikulieren können, was sie gerade brauchen, müssen übermüdet und überhitzt aus den Kindergärten abgeholt werden. „Schulen und Kindergärten müssen als Orte des Wohlbefindens gedacht werden – gerade in Zeiten der Klimakrise. Dazu braucht es einen Plan mit konkreten Maßnahmen und eine eigene zentrale Finanzierung bzw. einen Fördertopf für die Kühlung der Wiener Bidlungseinrichtungen”, so Malle, Nossek und Luxenberger abschließend.

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