- 04.08.2026, 11:01:02
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KunstHausWien stärkt sein internationales Profil mit Başak Şenova als Chefkuratorin
Neue kuratorische Leitung verbindet Ausstellungen, Forschung und internationale Kooperationen
Das KunstHausWien, ein Museum der Wien Holding, stärkt sein internationales Profil: Mit 1. August 2026 übernahm die international renommierte Kuratorin Başak Şenova die Position der Chefkuratorin. Sie folgt auf Sophie Haslinger, die als Direktorin an das Fotomuseum Winterthur wechselt.
Im internationalen Auswahlverfahren setzte sich Başak Şenova gegen rund 100 Bewerber*innen aus mehr als 30 Ländern durch. Gemeinsam mit Direktorin Gerlinde Riedl wird sie die kuratorische Ausrichtung des KunstHausWien weiterentwickeln und dessen Profil als international vernetztes Museum für zeitgenössische Kunst im Spannungsfeld von Mensch und Umwelt weiter schärfen.
Gerlinde Riedl, Direktorin des KunstHausWien: „Die außergewöhnliche Resonanz auf die Ausschreibung und die hohe Qualität der eingereichten Konzepte bestätigen, dass das KunstHausWien auch international als relevanter Ort für zeitgenössische Kunst sowie gesellschaftliche und ökologische Fragestellungen wahrgenommen wird. Mit Başak Şenova haben wir eine Kuratorin gewonnen, die über große internationale Erfahrung verfügt und künstlerische Qualität mit einem feinen Gespür für gesellschaftliche und ökologische Fragestellungen verbindet. Gemeinsam werden wir die Position des KunstHausWien als international vernetztes Museum für zeitgenössische Kunst und Ökologie konsequent ausbauen.“
Im Zentrum ihres Programms steht ein langfristig angelegtes Konzept, das von der unverwechselbaren Identität des KunstHausWien und dem Erbe Friedensreich Hundertwassers ausgeht und sich in aufeinander bezogenen thematischen Zyklen entfaltet. Ausstellungen, Screenings, Residencies, institutionelle Kooperationen und öffentliche Programme greifen dabei ineinander.
Über Başak Şenova
Başak Şenova ist Kuratorin und Designerin und lebt und arbeitet seit 2017 in Wien. Ihre langjährige internationale kuratorische Praxis umfasst ein breites Spektrum an Formaten und Kontexten, von Biennalen und Museumsausstellungen über groß angelegte Langzeitprojekte und ortsspezifische Interventionen bis hin zu forschungsbasierten Initiativen und Klangkunstfestivals. Sie kuratierte unter anderem den Pavillon der Türkei bei der 53. Biennale di Venezia (2009) sowie den Pavillon Nordmazedoniens bei der 56. Biennale di Venezia (2015). Zu ihren weiteren ausgewählten Projekten zählen UNCOVERED (Zypern, 2011–2013), ihre Tätigkeit als Art Gallery Chair der ACM SIGGRAPH in Vancouver, die Helsinki Photography Biennial und Jerusalem Show VII: Fractures (2014), Lines of Passage auf Lesbos (2016), CrossSections (2017–2019), das sich in acht Ausstellungen in Wien, Helsinki, Stockholm und Rom entfaltete, die Eröffnungsausstellung von B7L9, Climbing Through the Tide, in Tunis (2019) sowie das Octopus Programme (2019–2022) sowie das internationale Forschungsprojekt Soil & Water (seit 2024) gemeinsam mit Johan Thom. Schreiben und Publizieren sind zentrale Bestandteile ihrer kuratorischen Praxis. Sie war unter anderem für Ibraaz, PASS, die Zeitschrift der International Biennial Association und Flash Art International redaktionell tätig sowie Mitglied mehrerer internationaler Beiräte. Als Gründungsmitglied der in Istanbul ansässigen Organisation NOMAD, die an der Schnittstelle von digitaler Kultur und zeitgenössischer Kunst arbeitet, initiierte sie zudem das Klangkunstprojekt ctrl_alt_del und Upgrade! Istanbul.
Şenova studierte Literatur und Grafikdesign, absolvierte einen MFA in Grafikdesign und promovierte in Kunst, Design und Architektur an der Bilkent University. Darüber hinaus nahm sie am 7. Curatorial Training Programme von De Appel in Amsterdam teil. Nach Forschungs- und Lehrtätigkeiten an verschiedenen Universitäten entwickelte und leitete sie an der Universität für angewandte Kunst Wien die Fellowship-Plattform The Octopus Programme. Sie wird die Forschungsarbeit im März 2027 mit einer Buchpublikation abschließen und bleibt als Projektleiterin des Africa-UniNet-Projekts Thinking Soil & Water bis September 2028 mit der Universität verbunden. Dadurch entsteht eine Brücke zwischen dieser Forschungsinitiative und dem KunstHausWien.
Programmüberblick KunstHausWien bis Jahresende 2026
Das KunstHausWien zeigt derzeit mit „Seeds. Reclaiming Roots, Sowing Futures“ eine internationale Gruppenausstellung, die sich mit Saatgut, Biodiversität und den Zukunftsfragen unserer Ernährungssysteme auseinandersetzt. Im Projektraum Garage ist die Ausstellung „I Wish We Had More Time“ des Institute of Queer Ecology noch bis 4. Oktober 2026 zu sehen.
Im November präsentiert die neue Chefkuratorin Başak Şenova ihre erste Ausstellung im Projektraum Garage und gibt damit einen Ausblick auf die programmatische Ausrichtung der kommenden Jahre. Nähere Informationen werden Ende September 2026 bekannt gegeben.
Pressefoto:
Das Foto zur Aussendung ist im Pressebereich der Wien Holding unter www.wienholding.at/Presse/Presseaussendungen abrufbar. Honorarfreier Abdruck im Zuge der Berichterstattung unter Nennung des Copyrights.
Rückfragen & Kontakt
Alexandra Guth
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Tel: 01 712 04 91-43
Mobil: 0664 88218118
E-Mail: [email protected]
www.kunsthauswien.com
Alexander Hirschmann
Wien Holding – Corporate Communications
Tel.: 01 408 25 69 - 13
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