• 03.08.2026, 15:11:32
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Innenminister Karner vor EU-Innenministerkonferenz: Aktuelle Situation zeigt Notwendigkeit von Asylverfahren außerhalb der EU

Österreich und Dänemark gelten als Vorreiter

Wien (OTS) - 

Innenminister Gerhard Karner hat gemeinsam mit Dänemark bereits im Frühjahr 2022 erstmals auf europäischer Ebene Asylverfahren außerhalb der EU gefordert und die Debatte vorangetrieben. Heute ist dieses Modell allgemein anerkannt und muss nun schleunigst in die Tat umgesetzt werden. Die Vorfälle in der spanischen Exklave Ceuta am afrikanischen Kontinent haben nun zusätzlich Dynamik in das Vorhaben gebracht.

„Die rechtlichen Möglichkeiten wurden mit dem Asylpakt geschaffen. Den Worten müssen nun Taten folgen und Asylverfahren außerhalb der EU – Stichwort Albanien-Modell – konkret umgesetzt werden. Das Ziel dabei: Bilder, wie sie in den vergangenen Tagen von Ceuta aus um die Welt gingen, und Tote im Meer verhindern “, hielt Innenminister Gerhard Karner im Vorfeld der Innenministerkonferenz am 4. August 2026 fest.

„Gruppe der Umsetzer“ arbeitet an konkreten Lösungen zu Rückkehrzentren und Asylverfahren in Staaten außerhalb der EU

Österreich arbeitet seit Beginn dieses Jahres in der „Gruppe der Umsetzer“ gemeinsam mit Deutschland, den Niederlanden, Griechenland und Dänemark an Rückkehrzentren, aber auch an der Durchführung von Asylverfahren in Staaten außerhalb der Europäischen Union. Rückkehrzentren und Asylverfahren in Staaten außerhalb Europas zerstören die Erzählungen der Schlepper bzw. auch die Verbreitung von Falschmeldungen, die Bewegungen der illegalen Migration auslösen oder verstärken. Insbesondere die Erzählung „Wir bringen dich nach Europa und du kannst dortbleiben, mit oder ohne Schutzstatus“ wird dadurch nachhaltig durchkreuzt. Szenen und Bilder, wie sie vergangene Woche in der spanischen Exklave zu sehen waren, können dadurch nachhaltig verhindert werden, indem klare Signale an die Schleppermafia gesendet werden.

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