- 01.08.2026, 12:03:02
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ÖVP-Figl/Keri: Skandal-MA 11 braucht unabhängige Kontrolle und ein Machtwort von Bürgermeister Ludwig
Kindeswohl verlangt lückenlose Aufklärung – Wiener Volkspartei fordert Prüfung der Rolle der MA 11 und umfassende Reform der Kinder- und Jugendhilfe
Die bekannt gewordenen Ermittlungen gegen einen Trägerverein der Wiener Kinder- und Jugendhilfe zeigen einmal mehr, dass auch die MA 11 eine unabhängige Kontrolle braucht, denn es ist auch die Frage zu prüfen, welche Rolle die MA 11 in den aus den Medien bekannten Vorfällen gespielt hat, betont der Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei Markus Figl. Dass die politisch Verantwortliche Neos-Stadträtin Bettina Emmerling erst reagiert, wenn der mediale Druck groß wird, ist ein Armutszeichen. „Gerade in einem der sensibelsten Bereiche der Stadtverwaltung erwarten wir uns nach den nicht mehr enden wollenden Aufdeckungen von Missständen endlich ein Machtwort von Bürgermeister Ludwig.“
Auch Familiensprecherin Gemeinderätin Sabine Keri sieht dringenden Handlungsbedarf. „Der Zick- Zack-Kurs der MA 11 im Falle Homebase wirft neue Fragen auf. Auch die Ankündigung, dass die MA 11 nun selbst Gespräche mit dem Verein führen möchte, hat mit einer unabhängigen Kontrolle rein gar nichts zu tun.“
„Die Kinder- und Jugendhilfe ist eine der wichtigsten Magistratsabteilungen der Stadt Wien. Es geht um Kinder, die besonderen Schutz brauchen und darauf vertrauen müssen, dass das System funktioniert. Die SPÖ-Neos-Stadtregierung darf nicht länger nur auf neue Enthüllungen reagieren, sondern muss endlich die strukturellen Probleme der MA 11 entschlossen angehen, halten Figl und Keri abschließend fest.
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