- 30.07.2026, 10:04:02
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Grüne Wien/Aslan zum internationalen Tag gegen Menschenhandel: Kürzungen verschärfen Notlage von Frauen
Anlässlich des heutigen internationalen Tages gegen Menschenhandel machen die Grünen Wien darauf aufmerksam, dass die Kürzungen bei subsidiär Schutzberechtigten einer Gruppe von Menschen ganz besonders schaden: Frauen, die von Menschenhandel betroffen sind - also Frauen, die misshandelt, ausgebeutet und womöglich mehrfach vergewaltigt wurden.
„Die Kürzungen sind gerade für Betroffene von Frauenhandel besonders problematisch, da sie dadurch wieder in Abhängigkeiten gedrängt werden können, die erneute Ausbeutung begünstigen”, so die Menschenrechtssprecherin der Grünen Wien, Berivan Aslan. Zudem könnten gewaltbetroffene Frauen zu ihren Partnern zurückkehren oder die Obsorge für ihre Kinder an diesen übertragen, weil es sich finanziell sonst nicht mehr ausgeht. Die Situation von Betroffenen von Frauenhandel ist in vielen Fällen sehr komplex und unterscheidet sich auch von anderen subsidiär Schutzberechtigten, weil bei der Arbeitsmarktvermittlung und Arbeitsfähigkeit andere Faktoren eine Rolle spielen. Österreich hat auch zusätzliche internationale und regionale Verpflichtungen gegenüber Betroffenen von Menschenhandel.
“Wer Menschenhandel wirksam bekämpfen will, muss Betroffene schützen statt sie zusätzlich zu belasten. Es braucht eine existenzsichernde Absicherung und passgenaue Unterstützung, damit Frauen ein selbstbestimmtes Leben frei von Gewalt und Ausbeutung aufbauen können”, so Aslan abschließend.
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