• 29.07.2026, 12:26:32
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Wiener Grüne fordern Hitze-Krisenstab und Soforthilfe für Hitzeschutz

Wien (OTS) - 

Der nicht amtsführende Stadtrat Peter Kraus hat heute, Mittwoch, im Rahmen einer Pressekonferenz im Rathaus kritisiert, dass die Stadtregierung nach der letzten Hitzewelle „nichts dazugelernt“ hätte. „Seit Ende Juni ist genügend Zeit gewesen, um zumindest einfache, kurzfristig umsetzbare Maßnahmen wie die längere Öffnung ‚Cooler Zonen‘, das Aufstellen mobiler Beschattung oder das Bereitstellen von Ventilatoren auf den Weg zu bringen“, so Kraus. Anscheinend fehle es am politischen Willen seitens der Stadtregierung, solche und weitere Maßnahmen umzusetzen, so die grüne Vermutung. Andere Städte in Europa würden umgehend handeln, so die Kritik: In Prag und Rom seien kurzfristig die Feuerwehren ausgerückt, um Straßen zu kühlen, in Florenz seien mehr als 50 zusätzliche Schutzräume geöffnet worden und in Zagreb seien die städtischen Freibäder an Hitzetagen gratis.

Neben diesen kurzfristigen Aktionen benötige die Stadt einen umfassenden Hitzeschutzplan. Die Ausarbeitung eines solchen Plans und die Koordinierung aller Maßnahmen wie Kühlungskonzepte für Schulen und Kindergärten oder die verstärkte Beschattung des öffentlichen Raums durch 100.000 neue Bäume im Straßenraum soll ein Hitze-Krisenstab übernehmen, verlangte Kraus. Es brauche eine Stelle über Ressortgrenzen hinweg mit klaren Zuständigkeiten, Prioritäten, Zeitplänen und finanziellen Mitteln. „Wir müssen die Klimakrise als Katastrophe wie beispielsweise eine Überflutung verstehen, für die es Maßnahmen braucht – nicht nur kurzfristig, sondern auch durch Begrünung im öffentlichen Raum“, ergänzte Margaretens grüner Bezirksvorsteher Michael Luxenberger, der die Streichung von Förderungen für Klimawandelanpassung als falsch kritisierte.

Weitere Informationen: Grüner Klub im Rathaus, Kommunikation, Tel.: 01/4000-81814 (Schluss) nic

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