• 29.07.2026, 10:00:32
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„Zwischenräume“: Vierteilige Ö1-Sommerreihe thematisiert im August in den „Passagen“ Architektur und Bauen

Wien (OTS) - 

In der vierteiligen Gesprächsreihe „Zwischenräume“ der Ö1-Sendung „Passagen“ geben Talks über Architektur, das Bauen sowie über das Leben und Arbeiten in Häusern Einblicke in die Welt der Architektur. Die Gesprächsreihe mit Ö1-Redakteurin Julianne Nagiller und Ö1-Redakteur Matthias Haydn ist mittwochs (5., 12., 19. und 26. August) um jeweils 21.00 Uhr in Ö1 zu hören. Mehr Informationen zum Programm finden sich unter https://oe1.orf.at/passagen. Dort kann die Sendereihe – ebenso wie auf ORF Sound – auch im Nachhinein on demand abgerufen werden.

„Architektur ohne Architekten“: Im ersten Teil der Gesprächsreihe „Zwischenräume“ am Mittwoch, dem 5. August, um 21.00 Uhr haben Juliane Nagiller und Matthias Haydn den Architekten Benni Eder und die Kulturanthropologin Andrea Rieger-Jandl zu Gast. „Architektur ohne Architekten“ ist der Titel eines richtungsweisenden Buches des österreichisch-amerikanischen Architekten Bernard Rudofsky aus dem Jahr 1964 über anonyme, traditionelle Architektur. Sowohl Benni Eder als auch Andrea Rieger-Jandl haben sich auf ihren Reisen und in ihrer Arbeit mit traditionellen Bauweisen beschäftigt, die ohne Mitwirkung einer professionellen gestalterischen Planung entstanden. Was sich aus diesen Erkenntnissen für das Bauen hierzulande ableiten lässt, ist eines der Themen in diesem Gespräch.

Um „Alte und neue Baumaterialien“ dreht sich alles in der zweiten Sendung (12.8.). Lehm und Holz zählen zu den ältesten Baustoffen der Welt – und sie erleben derzeit ein bemerkenswertes Comeback. Die Architektin und Lehmbau-Unternehmerin Iris Nöbauer und der Holzbau-Spezialist Juri Troy, Universitätsprofessor an der TU Wien, beschäftigen sich seit Jahren intensiv mit den Potenzialen dieser „alten“ Baustoffe. Sie zeigen, wie Lehm und Holz zeitgenössische Architektur prägen können, und zwar auch im Bestand. Die beiden sprechen über die Rolle von Lehm und Holz in der Bauwende, über das handwerkliche Wissen, das diese Materialien erfordern und über die Frage, warum das Leben in Häusern aus Holz und Lehm beruhigt.

Mit den Themen verlassene Ortskerne, Wirtshaussterben und Landflucht beschäftigen sich die „Zwischenräume“ unter dem Titel „Dörfer zukunftsfit gestalten“ am Mittwoch, dem 19. August, um 21.00 Uhr. Hat das Dorf als soziale Struktur noch eine Zukunft? Darüber sprechen Benjamin Altrichter (ruranauten, Landluft) und Raumplanerin Petra Hirschler von der TU Wien.

„Was ist schön?“ Betonklotz oder Meisterwerk, „Schuhschachtel“ oder Wohntraum im „Bauhausstil“? Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters, aber über wenige Themen lässt sich so lebhaft und kontrovers diskutieren und mitunter auch streiten wie über die Planung und Gestaltung von Häusern und Bauwerken. Intensiv mit der Schönheit in der Architektur haben sich der Schriftsteller und Verlagsgründer Franz Hammerbacher und die Kunst- und Architekturhistorikerin Verena Konrad beschäftigt. Sie gehen in der vierten Ausgabe der „Zwischenräume“ (26.8.) unter anderem der Frage nach, ob es objektive Kriterien für Schönheit in der Architektur gibt. Das Programm von Ö1 im Detail ist abrufbar unter https://oe1.orf.at.

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