- 29.07.2026, 09:33:32
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Gut gerüstet durch Hitzetage
Gesundheitsberatung 1450 Wien informiert über Warnsignale und Schutzmaßnahmen
Immer häufiger treten Hitzewellen auch in Österreich auf. Nach aktuellen Prognosen sind in den nächsten Tagen 35 Grad untertags und aufeinanderfolgende Tropennächte möglich. Hitze birgt insbesondere für ältere Menschen, Säuglinge, Schwangere sowie Menschen mit chronischen Erkrankungen gravierende gesundheitliche Risiken. Bei akuten Beschwerden ist 1450 die erste Anlaufstelle für eine rasche Symptomeinschätzung. Aktuell gehen bis zu 2.000 Anrufe pro Tag ein.
„Über die Jahre hinweg bemerken wir einen deutlichen Anstieg bei Anrufen mit Hitze-Beschwerden. Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme und Übelkeit rücken an Hitzetagen in den Vordergrund. Bereits in der letzten Hitzewelle Ende Juni haben wir ein erhöhtes Anrufvolumen verzeichnet, das ist auch jetzt wieder zu erwarten“
, berichtet David Reif, Leiter der telefonischen Gesundheitsberatung 1450, die in Wien vom Fonds Soziales Wien betrieben wird. „Die 1450 steht rund um die Uhr für eine erste medizinische Einschätzung zur Verfügung, gibt Tipps zum richtigen Umgang mit Beschwerden und vermittelt bei Bedarf an die passende Versorgung.“
Körperliche Warnsignale bei Hitze: Expert:innen der Gesundheitsberatung 1450 raten zur Vorsicht
Die diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, die unter 1450 für telefonische Gesundheitsberatungen zur Verfügung stehen, appellieren in Perioden extremer Hitze zu Achtsamkeit: Warnsignale für eine zu hohe Hitzebelastung sollten keinesfalls ignoriert werden. Darunter fallen etwa Kopfschmerzen, Schwindel, Krämpfe, Übelkeit und Erbrechen. Im schlimmsten Fall kann es auch zu Verwirrtheit oder Bewusstseinstrübungen kommen. Ein Hitzeschlag kann lebensgefährlich sein, insbesondere für vulnerable Personen.
Die wichtigsten Hitzetipps
Neben allgemeinen Hitzeschutzmaßnahmen wie ausreichend Trinken, dem Vermeiden von körperlicher Anstrengung und direkter Sonneneinstrahlung sowie dem Kühlhalten von Wohnräumen gilt bei Säuglingen, älteren Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen besondere Aufmerksamkeit.
Säuglinge und Kleinkinder
Säuglinge haben noch keine körpereigene Temperaturregulation und überhitzen schneller. Daher ist für Eltern besondere Vorsicht geboten:
- Säuglinge und Kleinkinder nie unbeaufsichtigt im Auto lassen – auch nicht für kurze Zeit.
- Regelmäßig Flüssigkeit anbieten; bei gestillten Säuglingen häufiger stillen.
- Direkte Sonne meiden, besonders in der Mittagszeit.
- Leichte, luftige Kleidung und eine Kopfbedeckung verwenden.
- Kinderwagen nicht mit Tüchern oder Decken abdecken, da sich darunter die Hitze stauen kann.
Ältere Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen
- Regelmäßig trinken, auch ohne Durstgefühl.
- Auf ein kühles Umfeld achten und körperliche Anstrengung vermeiden.
- Medikamente nicht eigenständig absetzen oder verändern; bei Fragen ärztlichen Rat einholen.
- Angehörige, Nachbar:innen oder Betreuungspersonen sollten regelmäßig nach dem Wohlbefinden sehen.
Im Zweifelsfall gilt: Bei Symptomen im Zusammenhang mit Hitze kann täglich 24/7 Kontakt mit 1450 aufgenommen werden.
1450 SMS-Service: Hitzetipps immer dabei
Bei akuten Beschwerden bzw. körperlichem Unwohlsein in der Hitze ermöglicht ein Anruf bei der Gesundheitsberatung 1450 Wien eine rasche, erste Einschätzung der Symptome durch Fachexpert:innen – je nach Dringlichkeit wird der optimale Versorgungsort empfohlen. Tipps zum Umgang mit der Hitze und den Hinweis auf die ausgewiesenen Coolen Zonen der Stadt Wien gibt es bei Bedarf via SMS-Service der 1450 auch bequem auf das Mobiltelefon. Der Wiener Stadtplan bietet außerdem einen Überblick über Trinkbrunnen, Sprühnebelduschen, Bodenfontänen und Wasserspielanlagen.
Über den Fonds Soziales Wien
Der Fonds Soziales Wien sorgt dafür, dass Menschen in Wien die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Das Angebot umfasst Leistungen der Pflege und Betreuung, für Menschen mit Behinderung, der Obdach- und Wohnungslosenhilfe, Schuldenberatung sowie Grundversorgung für geflüchtete Menschen. 133.500 Kund:innen pro Jahr unterstützt der FSW gemeinsam mit seinen rund 170 Partnerorganisationen rasch und individuell. Der FSW ist außerdem für den Betrieb der Gesundheitsberatung 1450 in Wien verantwortlich.
Rückfragen & Kontakt
Fonds Soziales Wien
Anika Sauer
Pressesprecherin
Tel.: +43 676 8289 10 803
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