- 27.07.2026, 16:34:32
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Rotes Kreuz zu Zivildienst-Beschluss der Bundesregierung: Entscheidung stärkt Widerstandsfähigkeit und gibt Flexibilität
Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes: „Von starker Einbindung der Zivildiener ins Rote Kreuz profitieren alle Menschen in Österreich“
Am 27. Juli 2026 fällte die Österreichische Bundesregierung im Rahmen der Wehrdienstreform die Entscheidung, dass Zivildiener ihre Dienstzeit ab 2027 freiwillig um zwei Monate verlängern können. Sollte die Zahl der Grundwehrdiener zu gering sein, soll der Zivildienst verpflichtend um zwei Monate verlängert werden. Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes, begrüßt diese Entscheidung: „Der Beschluss stärkt die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft und bietet gleichzeitig die nötige Flexibilität, um auf zukünftige Entwicklungen reagieren zu können. Dem Roten Kreuz ist es ein Anliegen, die Einbindung von Zivildienern in die Organisation zu intensivieren. Darüber hinaus ist es entscheidend, die Werte einer notwendigen geistigen Landesverteidigung zu vermitteln. Davon profitieren nicht nur die jungen Männer, die ihren Zivildienst beim Roten Kreuz leisten, sondern alle Menschen in Österreich.“
Wesentlicher Bestandteil der zivilen Landesverteidigung
Der Zivildienst ist wesentlicher Bestandteil der zivilen Landesverteidigung, der Katastrophenhilfe, des Zivilschutzes und der gesellschaftlichen Resilienz. Mit einer Entscheidung für den Zivildienst erwerben junge Männer soziale und medizinische Kompetenzen, empathische Fähigkeiten und übernehmen Verantwortung. Viele von ihnen bleiben nach ihrer Dienstzeit als Freiwillige beim Roten Kreuz und leisten im Katastrophenfall einen wesentlichen Beitrag zur Aufwuchsfähigkeit von Hilfskräften. Wenn nötig, kann Österreich auf hunderttausende Freiwillige zurückgreifen, das ist für die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft wesentlich und muss weiter gefördert werden.
Sinnvolle und sinnstiftende Tätigkeit
Das Österreichische Rote Kreuz beschäftigt etwa 4.500 Zivildienstleistende pro Jahr. Davon sind durchschnittlich 90 Prozent im Rettungsdienst tätig, die anderen etwa in den Gesundheits- und Sozialen Diensten oder in der Flüchtlingshilfe. Mit der Ausbildung zum Rettungssanitäter erwerben sie eine vollwertige Berufsausbildung. Auch teiltaugliche Zivildiener können beim Roten Kreuz tätig sein, sie sind beispielsweise in nicht minder wichtigen Begleit- oder Transportdiensten im Einsatz.
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Rückfragen & Kontakt
Österreichisches Rotes Kreuz
Mag. Gerald Richter
Telefon: +43/1/58 900 - 153 +43/664/5444619
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.roteskreuz.at
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