• 27.07.2026, 15:35:33
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FW-Mörth: Höhere Lohnnebenkosten wären Gift für den Wirtschaftsstandort!

Freiheitliche Wirtschaft warnt vor neuer Belastungswelle – Bundesregierung darf Finanzierungslücke im Insolvenzfonds nicht auf die Betriebe abwälzen

Steiermark (OTS) - 

Während Österreichs Unternehmen unter einer anhaltenden Wirtschaftsschwäche, einer hohen Zahl an Insolvenzen, gestiegenen Energie- und Arbeitskosten sowie einer ausufernden Bürokratie leiden, droht bereits die nächste Belastung. Medienberichten zufolge könnte der Zuschlag zum Insolvenz-Entgelt-Sicherungsgesetz erhöht werden, weil dem Insolvenz-Entgelt-Fonds rund 160 Millionen Euro fehlen.

Für die Freiheitliche Wirtschaft wäre eine solche Erhöhung der Lohnnebenkosten das völlig falsche Signal. Jeder zusätzliche Euro, den ein Betrieb abführen muss, fehlt für Investitionen, Innovation, neue Arbeitsplätze und die Sicherung des eigenen Unternehmens. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen die Betriebe entlastet und nicht mit neuen Abgaben konfrontiert werden.

Der steigende Finanzierungsbedarf des Insolvenz-Entgelt-Fonds ist auch eine Folge der anhaltenden Wirtschaftskrise. Hohe Energiepreise, steigende Arbeitskosten, überbordende Bürokratie und fehlende wirtschaftspolitische Reformen bringen immer mehr Unternehmen unter Druck. Die Finanzierung dieser Entwicklung nun ausgerechnet jenen Betrieben aufzubürden, die weiterhin Arbeitsplätze schaffen und sichern, wäre weder gerecht noch wirtschaftlich vernünftig.

Besonders widersprüchlich ist, dass die Bundesregierung regelmäßig eine Senkung der Lohnnebenkosten ankündigt, gleichzeitig aber über neue Belastungen diskutiert wird. Diese Politik schafft keine Planungssicherheit, sondern untergräbt das Vertrauen der Unternehmer in den Standort.

Der Landesobmann-Stellvertreter der Freiheitlichen Wirtschaft Steiermark sowie FPÖ Wirtschaftssprecher LAbg. Robert Mörth, erklärt dazu:

„Es ist geradezu absurd: Die Bundesregierung spricht von einer Entlastung der Betriebe, und gleichzeitig sollen die Lohnnebenkosten weiter steigen. Die Unternehmer dürfen nicht zur automatischen Ausfallshaftung für eine verfehlte Wirtschafts- und Standortpolitik gemacht werden. Statt jede Finanzierungslücke reflexartig mit neuen Beiträgen zu schließen, muss die Bundesregierung endlich ihre eigenen Strukturen und Ausgaben hinterfragen. Österreich braucht eine echte Wirtschaftswende mit niedrigeren Lohnnebenkosten, weniger Bürokratie und wettbewerbsfähigen Energiepreisen. Höhere Abgaben gefährden Investitionen und Arbeitsplätze. Leistung muss sich wieder lohnen und darf nicht immer stärker belastet werden.“

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Freiheitliche Wirtschaft Steiermark
E-Mail: [email protected]

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