• 23.07.2026, 11:18:02
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Truppenübungsplatz Allentsteig und Nationalpark Kampwald arbeiten zusammen

LH-Stv. Pernkopf/BM Tanner/LR Kasser: Besucherzentrum und Nationalpark werden regionaler Wirtschaft helfen

St. Pölten (OTS) - 

Der geplante Nationalpark Kampwald und der Truppenübungsplatz Allentsteig sind unmittelbare Nachbarn und haben für die nächsten Monate und Jahre große Ziele. Bei einem Lokalaugenschein haben sich Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Finanzlandesrat Anton Kasser vor Ort aus erster Hand über den Stand der Projekte und Planungen informiert.

Ministerin Klaudia Tanner: „Zur umfassenden Landesverteidigung gehört es auch, den Truppenübungsplatz herzuzeigen. Das Interesse daran ist enorm, Führungen sind extrem rasch ausgebucht. Deswegen planen die Gemeinden der Region im Herz des Waldviertels gemeinsam mit dem Bundesheer ein Besucherzentrum in Allentsteig.“ Das geplante Besucherzentrum wird Interessierten die Möglichkeit bieten, mehr über die bewegte Geschichte des Truppenübungsplatzes, die militärische Nutzung des Areals sowie die ökologische Vielfalt, die sich hier entwickelt hat, zu erfahren. Zudem soll es auch das Stadtzentrum von Allentsteig wieder beleben, dazu hat die Gemeinde bereits konkrete Leerstände und Liegenschaften im Blick, wo das Zentrum eingerichtet werden soll.

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und LR Anton Kasser: „Je unsicherer die Zeiten, desto mehr sehen sich die Menschen nach Natur und Heimat. Beide Projekte haben daher hohes Potential für die Region! Der Kampwald ist ein einzigartiges Naturjuwel, mit seltenen Arten und urtümlichen Baumriesen. Für die Region und für ganz Niederösterreich ist ein Nationalpark hier eine Chance für den Tourismus, für die lokale Wirtschaft und für die Gemeinden, die dazu auch beachtliches Engagement zeigen.“ Der Bund hat für die Entwicklung des Nationalparks schon finanzielle Unterstützung bereitgestellt, im Moment werden erste Bereiche im Dobratal gesichert.

Die Bürgermeister Karl Elsigan und Georg Marksteiner unterstützen die Bestrebungen: „Heute entsteht ein Bündnis, um diese Leuchtturmprojekte gemeinsam entwickeln zu können. Sie werden sich positiv für die Region und das ganze Waldviertel auswirken!“

Vor Ort kam man mit den Gemeinden sowie mit den Vertretern des TÜPL und der Windhagschen Stipendienstiftung, die großer Grundeigentümer im Kampwald sind, überein, dass die Projekte gut aufeinander abgestimmt werden. Vorrang am TÜPL hat weiterhin der Übungs- und Schießbetrieb, der natürlich auch durch einen benachbarten Nationalpark nicht eingeschränkt wird. Gleichzeitig wird der neue Nationalpark nicht nur die besondere Fauna und Flora schützen, sondern die Gesamtheit der Region mitbewerben, von den Kampseen über die regionalen Ausflugsziele bis zum benachbarten TÜPL. Der Nationalpark Kampwald ergänzt die bisherigen Nationalparks in Österreich als Beitrag zur österreichischen Identität und Nationalbewusstsein. Das Besucherzentrum am Truppenübungsplatz ist ein Beitrag zur wehrhaften Demokratie. Beide zusammen stärken die regionale Wertschöpfung und bilden so einen wertvollen Impuls zur Regionalentwicklung im Waldviertel. „Wir werden gute Nachbarn sein,“ waren sich daher alle einig.

Weitere Rückfragen an DI Jürgen Maier, Pressesprecher LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, T: +43 2742 9005 – 12704, M: +43 676 812 15283, E: [email protected]

Rückfragen & Kontakt

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Doris Zöger
Telefon: 02742/9005-13314
E-Mail: [email protected]

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