- 23.07.2026, 10:46:02
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Humor, Optimismus und Treue hoch im Kurs: Dritte Ausgabe der „Liebesg’schichten und Heiratssachen“-Jubiläumsstaffel am 27. Juli
Mit sechs einsamen Herzen aus Wien, dem Burgenland, der Steiermark, Kärnten, Tirol und Vorarlberg – um 20.15 Uhr in ORF 2 und 24 Stunden vorab auf ORF ON
In der dritten Ausgabe des ORF-Kultformats „Liebesg’schichten und Heiratssachen“, das heuer sein 30-jähriges Jubiläum feiert, stellt Nina Horowitz am Montag, dem 27. Juli 2026, um 20.15 Uhr in ORF 2 (und schon 24 Stunden vorab auf ORF ON) wieder sechs partnersuchende Menschen vor, die mit der Sendung ihr persönliches Liebesglück finden wollen. Diesmal war die „Kupplerin der Nation“ gleich in sechs Bundesländern unterwegs, denn die drei Damen und drei Herren kommen aus Wien, dem Burgenland, der Steiermark, aus Kärnten, Tirol und Vorarlberg.
Die aktive Wienerin Rea, 59, sucht einen loyalen, gepflegten und wohlriechenden Mann für eine ehrliche Beziehung. Romantik interpretiert sie nicht unbedingt klassisch, denn wenn der Partner aus Liebe zu ihr etwas tut, das er sonst nicht so gerne macht, ist das romantisch genug für sie.
Ein Vollblutromantiker schlechthin ist der sportliche Kandidat Markus, 52, aus Kitzbühel, der seiner Mona Lisa gerne regelmäßig Rosen schenken möchte. Gerne darf die Zukünftige im positiven Sinne etwas verrückt sein. Er selbst sammelt gerne, als Batman verkleidet, Spenden für kranke Kinder.
Die Burgenländerin Jutta, 62, sucht einen ebenso lebensfrohen und charakterstarken Partner, der auf keinen Fall eine Schlaftablette sein darf – denn bei der Single-Dame mit dem ansteckenden Optimismus läuft schon in der Früh der Schmäh.
Der Steirer Gigi, 63, will nicht mehr einsam sein und hofft auf das Glück mit einer ehrlichen, bodenständigen und unternehmungslustigen Partnerin, mit der er Hobbys wie Motorradfahren, Campingurlaube oder Spaziergänge teilen kann – und die auch bald bei ihm einzieht.
Die 54-jährige Marti aus Kärnten möchte wieder lieben und geliebt werden, am besten von einem gepflegten, modischen, fröhlichen, humorvollen Mann, der in keinem Fall ein langweiliger Stubenhocker sein darf, und auch dem Alkohol sollte er nicht zugetan sein.
Wolfi, 61, aus Vorarlberg sucht „die Richtige“ für sein Herz. Dabei ist dem vielseitigen Kandidaten, der die Berge liebt oder gerne Elvis-Lieder singt, vor allem Treue wichtig. Er hofft, dass die nächste Liebe auch die letzte, bleibende ist.
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Rea, 59, Angestellte aus Wien, wünscht sich einen liebevollen Mann mit Humor und vor allem einen, der gut riecht. Wer gerade Knoblauch gegessen hat, müsse allerdings mit einer längeren Kuschelpause rechnen: „Dann gibt’s mit mir für die nächsten zwölf Stunden kein Schmusen und kein Küssen.“ Äußerlichkeiten spielen für die Single-Dame zwar eine Rolle, stehen aber nicht an erster Stelle: „Mir geht es darum, wie ein Mann lacht, wie er zu mir ist, ob er etwas zu sagen hat und was er zu sagen hat.“ Ihr zukünftiger Partner darf zwischen 50 und 65 Jahre alt sein, die Nationalität ist nebensächlich: „Der Mensch dahinter ist entscheidend.“ In ihrer Freizeit ist Rea gerne aktiv. Sie läuft, wandert, schwimmt und verbringt jede freie Minute mit Pferden. Besonders das Westernreiten hat es ihr angetan: „Wenn ich den Sattel knarren höre, das Leder rieche und das Pferd schnaubt, bin ich schon glücklich“, schwärmt die Wienerin. Auch in der Liebe hat die Endfünfzigerin natürlich schon Erfahrungen gesammelt. Zehn Jahre lang war sie verheiratet, aus dieser Ehe gingen ihre beiden mittlerweile erwachsenen Kinder hervor. Danach folgte die bisher größte Liebe ihres Lebens. Leider hielt auch die nicht für die Ewigkeit. Nach dem Ende der Beziehung hat sie Zeit gebraucht, um alles zu verarbeiten, erzählt die Kandidatin im Gespräch mit Nina Horowitz. Heute wünscht sie sich wieder eine ehrliche Partnerschaft: „Große Gesten braucht es dafür nicht unbedingt. Romantisch finde ich kleine Aufmerksamkeiten im Alltag. Wenn ein Mann mit mir tanzen geht, obwohl er es selbst gar nicht gerne macht, hat das für mich etwas sehr Romantisches.“ Und wie sieht es mit einer Hochzeit in der Zukunft aus? „Ich schließe nichts aus“, sagt Rea.
Markus, 52, Busfahrer aus Kitzbühel, sucht die große Liebe. Romantik wird bei ihm großgeschrieben: „Die Rose ist für mich die schönste Blume. Meine zukünftige Partnerin dürfe sich daher regelmäßig über Blumen freuen.“ Auch Erotik gehört für den gebürtigen Oberösterreicher, der seit 15 Jahren in Kitzbühel lebt, zu einer erfüllten Beziehung. In Tirol genießt er die Bergwelt in vollen Zügen, Wandern, Bergläufe, Radfahren und Meditation sind ebenso Teil seines Alltags wie regelmäßiges Training im Fitnessstudio. Besonders stolz ist der über 1,90 Meter große Sportler auf seine Muskeln und sein Sixpack: „Vielen Frauen gefällt das gut.“ Die Hilfe von Nina Horowitz braucht er trotzdem, weil: „Die meisten Frauen in Kitzbühel schon vergeben sind.“ Schon als junger Mann spielte Markus erfolgreich Fußball und stand rund 20 Jahre lang auf dem Platz. Heute sucht er jedoch nicht mehr sportliche Erfolge, sondern die passende Partnerin. „Für mich ist wichtig, dass sie etwas positiv verrückt ist“, sagt er. Der Single-Mann hat eine besondere Leidenschaft: „Ich verkleide mich als Batman und sammle ehrenamtlich Spenden für kranke Kinder. Die Promis in Kitzbühel sind auch sehr spendabel.“ In der Liebe hat er schon einiges hinter sich. Verheiratet war er zwar noch nie, dafür führte er zwei lange Beziehungen. Trotzdem hat Markus die Hoffnung nicht verloren: „Ich hatte meine erste Liebe, dann meine große Liebe und jetzt kommt hoffentlich die wahre Liebe.“ Sein Wunsch an die Frauen da draußen ist einfach: „Ich bin nicht perfekt. Wenn es eine Frau gibt, die auch nicht immer perfekt sein will, würde ich mich sehr freuen, wenn sie sich bei mir meldet.“
Jutta, 62, ehemalige Reinigungskraft aus dem Burgenland, wünscht sich einen lebensfrohen Mann. Denn gute Laune gehört für die Kandidatin zum Leben dazu: „Bei mir gibt es keinen schlechten Tag“, erzählt sie schmunzelnd. Deshalb könnte sie mit einem Grantler wenig anfangen: „In der Früh sollte schon der Schmäh rennen.“ Auch bei der Optik zeigt sie sich flexibel: „Vom Hollywood-Star Bruce Willis bis zum langhaarigen, tätowierten Rocker könnte mir vieles zusagen.“ Juttas Traummann sollte rund 65 Jahre alt sein. Drei längere Beziehungen prägten bisher ihr Leben, aus den ersten beiden gingen zwei Töchter hervor. Zweimal wurde sie für eine andere Frau verlassen. Auch ihre letzte große Liebe endete mit einer bitteren Enttäuschung. „Am Anfang ist man verliebt und sieht alles durch die rosarote Brille“, erzählt die Burgenländerin beim Interview. Doch irgendwann musste sie erkennen, dass sie nicht die einzige Frau in seinem Leben war und geht seitdem allein durchs Leben. Verbittert hat sie das allerdings nicht. Ganz im Gegenteil. Die Single-Dame glaubt noch immer fest an die Liebe und daran, dass ihr größtes Glück noch auf sie wartet. „Wenn ich den richtigen Mann treffe, wird mir ganz warm ums Herz“, schwärmt sie. Dann möchte Jutta seine Hand nehmen und am liebsten nie wieder loslassen. Mit ihrem ansteckenden Optimismus blickt sie nach vorne und ist überzeugt: „Über die ,Liebes’gschichten und Heiratssachen’ werde ich hoffentlich jemanden finden, das würde mich sehr freuen.“
Gigi, 63, pensionierter Sonnenschutztechniker aus dem schönen steirischen Sulmtal, möchte sich noch einmal verlieben und die Partnersuche diesmal den „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ überlassen. „Ich möchte nicht mehr selber suchen, sondern mich finden lassen“, sagt er schmunzelnd. Die zukünftige Frau an seiner Seite sollte ungefähr in seinem Alter sein, humorvoll, bodenständig und gerne aktiv: „Am liebsten würde ich mit ihr die Freizeit verbringen, mit dem Motorrad oder Camper unterwegs sein, Spaziergänge machen und den Tag bei einem Glas Wein auf der Terrasse ausklingen lassen.“ Optisch gefällt dem Single-Mann eine schlanke Frau mit schönen Augen und langen Haaren. „Ich brauche aber keine Frau, die zwei Stunden vor dem Spiegel steht“, sagt er lachend. Hinter Gigis humorvoller Art verbirgt sich auch eine bewegende Lebensgeschichte: „Mit nur fünf Jahren verlor ich beide Eltern bei einem Verkehrsunfall und wuchs gemeinsam mit meinen sechs Geschwistern bei den Großeltern auf.“ In der Liebe gab es Höhen und Tiefen. Der Steirer war einmal verheiratet und führte später eine weitere lange Beziehung. „Wir haben alles gemeinsam gemacht“, erzählt er sehr offen. Umso schwerer traf ihn ihr Tod. Jetzt ist der Witwer bereit für einen neuen Lebensabschnitt. Auch Romantik hat in seinem Leben einen festen Platz: „Mal bringe ich Blumen mit nach Hause oder schwinge selbst den Kochlöffel.“ Und wie wichtig ist ihm die Erotik? Bei dieser Frage von Nina Horowitz muss Gigi herzlich lachen: „Das werde ich der Dame dann lieber persönlich sagen.“ Was er wirklich sucht, ist eine Frau, mit der er noch viele Abenteuer erleben kann, die mit ihm Touren mit dem Motorrad und dem Camper macht und hoffentlich zur letzten großen Liebe seines Lebens wird.
Marti, 54, Kellnerin aus Kärnten, hofft bei den „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ ebenfalls auf die große Liebe. Darauf, wie ihr Traummann aussehen soll, möchte sie sich gar nicht festlegen. „Er kann lange Haare haben oder eine Glatze“, antwortet sie lachend. Mit Stubenhockern kann sie jedoch wenig anfangen. Besonderen Wert legt die Kandidatin auf ein gepflegtes Äußeres. „Ich liebe gute Düfte“, verrät sie. Und sollte der Kleidungsstil ihres zukünftigen Partners noch Luft nach oben haben, hat sie bereits eine Lösung parat: „Dann gehen wir einfach gemeinsam einkaufen.“ Geboren und aufgewachsen ist Marti in Ungarn. Vor rund 30 Jahren kam die Kellnerin nach Österreich und baute sich ein neues Leben auf. Zweimal war sie verheiratet. Aus der ersten Ehe ging ihre Tochter hervor. Den zweiten Ehepartner bezeichnet sie als die große Liebe ihres Lebens: „Er war ein wunderbarer Ehemann, ein großartiger Freund und der beste Papa für meine Tochter.“ Doch das Glück nahm ein trauriges Ende. Vor genau vier Jahren verstarb ihr Gatte. Marti ist überzeugt, dass dieser heute noch über sie wacht. „Ich bin sicher, dass er da oben sitzt, seine Bierflasche trinkt, lacht und sagt: ,Schatzi, mach das. Du schaffst das.’“
Wolfi, 61, Bergwanderführer und Skilehrer aus dem Kleinwalsertal, sucht die Frau fürs Herz. Diese soll lieb, weiblich und natürlich sein: „Mit künstlichen Wimpern, aufgeklebten Fingernägeln oder übertriebenem Styling kann ich wenig anfangen.“ Alter, Herkunft oder Wohnort spielen für den Vorarlberger eine untergeordnete Rolle. „Es kommt einfach auf den Menschen an“, meint er. Beruflich verbringt Wolfi sein Leben in den Bergen. Auch privat liebt er die Natur und ist gerne aktiv unterwegs. Sollte seine zukünftige Partnerin nicht Skifahren können, sei das allerdings überhaupt kein Problem. „Das kann die tollste Frau sein. Nur weil sie nicht Skifahren kann, wäre es ein Blödsinn, sie deshalb auszuschließen“, stellt er klar. Humor darf in der Beziehung keinesfalls fehlen. Seit einigen Jahren hat der Single-Mann außerdem eine weitere Leidenschaft: „Ich singe gerne Karaoke. Besonders gerne Lieder von Elvis Presley.“ In der Liebe hat Wolfi bereits viel erlebt. Er ist Vater von vier Kindern – zwei davon sind erwachsen, seine 17-jährigen Zwillinge leben bei seiner Ex-Frau. Seine letzte Beziehung liegt mittlerweile zwei Jahre zurück. Heute fühlt sich der Kandidat bereit für einen Neuanfang. „Ich hoffe, dass die nächste Beziehung auch die Letzte ist“, sagt er. Treue, Ehrlichkeit und gegenseitige Wertschätzung sind für Wolfi Grundpfeiler einer Beziehung. Auch Körperlichkeit und Erotik spielen eine wichtige Rolle. „Der Sex sollte schon schön sein“, sagt er offen. Gleichzeitig beschreibt er sich selbst als „abgespeckten Romantiker“. Rosenblätter im heißen Bad seien zwar nicht unbedingt sein Stil, liebe Worte dafür umso mehr. „Ich freue mich über ein nettes Emoji, ein ,Ich vermisse dich’ oder ein ,Hab dich lieb’“, verrät er. Für Wolfi bedeutet Liebe vor allem tiefe Verbundenheit: „Füreinander da sein, sich vermissen und das Leben gemeinsam schöner machen.“
Die Jubiläumsstaffel von „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ ist eine Produktion des ORF, hergestellt von TALK-TV. Weitere Details sind unter presse.orf.at abrufbar.
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