- 22.07.2026, 11:40:32
- /
- OTS0058
ÖVP Wien - Keri: Auszeit-WG unter Beobachtung – SPÖ-Neos müssen jetzt Wirksamkeit beweisen
Verzögerter Start des Projekts ist noch kein Erfolg – nachhaltiges Folgekonzept und klare Maßnahmen gegen Jugendkriminalität notwendig
Mit dem Einzug des ersten Kindes hat die Auszeit-WG für strafunmündige Intensivtäter nun ihren Betrieb aufgenommen. Für die Wiener Volkspartei ist klar: Jetzt muss sich zeigen, ob das millionenschwere Projekt die angekündigte Wirkung tatsächlich erzielt. „Die Eröffnung allein ist noch kein Erfolg. Entscheidend ist, ob es gelingt, Kinder mit massiv problematischem Verhalten nachhaltig wieder auf einen positiven Weg zu bringen. Wir werden die Umsetzung daher genau beobachten und das Projekt an seinen Ergebnissen messen“, erklärt Sabine Keri, Familiensprecherin der ÖVP Wien.
Gleichzeitig bleibt die Frage offen, wie nachhaltig die Maßnahme über den maximal zwölfwöchigen Aufenthalt hinaus wirkt. „Zwölf Wochen können nicht ausgleichen, was sich über viele Jahre entwickelt hat. Es braucht daher ein klares Folgekonzept und eine Gesamtstrategie für jugendliche Intensivtäter“, betont Keri. Auch die Kostenentwicklung müsse transparent bleiben: Aus ursprünglich 800.000 Euro wurden laut Anfragebeantwortung mittlerweile rund 995.000 Euro pro Jahr – für lediglich zwei Plätze.
„Wenn fast eine Million Euro investiert werden, erwarten die Wienerinnen und Wiener zu Recht, dass dieses Projekt auch messbare Ergebnisse bringt. Die Auszeit-WG kann nur ein Baustein sein – zusätzlich braucht es jedenfalls die Absenkung des Strafmündigkeitsalters“, so Keri abschließend.
Rückfragen & Kontakt
Die Wiener Volkspartei
Presse & Kommunikation
Telefon: 01/515 43 230
E-Mail: [email protected]
Website: https://wien.oevp.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPR






