• 22.07.2026, 11:00:33
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APA-Medienresonanzanalyse zum ESC 2026: Hohe mediale Präsenz und überwiegend positive Berichterstattung

19.549 Beiträge im Mediensample, 6,7 Milliarden potenzielle Kontakte und 576,8 Millionen Euro Werbewert

Wien (OTS) - 

Der Eurovision Song Contest ist ein kulturelles und mediales Großereignis, das Jahr für Jahr Millionen Menschen erreicht und weit über die Bühne hinaus Emotionen und Aufmerksamkeit auslöst. Wie stark diese Wirkung auch in Österreich zum Tragen kam, belegen die Ergebnisse einer Medienresonanzanalyse zum Eurovision Song Contest 2026, die im Auftrag des ORF von der APA-Comm erstellt wurde, eindrucksvoll: Von Jänner bis Mai 2026 wurden 19.549 Beiträge in österreichischen Print-, TV-, Radio- und Online-Medien erfasst. Daraus resultiert eine summierte Reichweite von rund 6,7 Milliarden potenziellen Kontakten sowie ein Werbewert von 576,8 Millionen Euro. Zugleich zeigt sich ein überaus positives Stimmungsbild in der Berichterstattung: 91,6 Prozent der Beiträge wurden als positiv/neutral – also reputationsfördernd – bewertet, lediglich 2,7 Prozent als negativ.

Deutlicher Anstieg der Berichterstattung bis zum Finale

Die mediale Präsenz nahm zwischen Jänner und Mai kontinuierlich zu. Auf den Monat Mai entfielen rund 53 Prozent aller Beiträge. Der präsenzstärkste Tag war der Finaltag am 16. Mai 2026 mit 975 Beiträgen. Außerhalb des Monats Mai wurde der höchste Wert am 28. April 2026 erreicht, unter anderem im Zusammenhang mit der Eröffnung der ESC-Bühne durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

Insgesamt berichteten 575 verschiedene Medien, Sender und Ausspielkanäle über den ESC 2026. Von den insgesamt 19.549 Beiträgen stammten 26,9 Prozent aus ORF-Radio- und TV-Formaten, aus ORF nachlese sowie von ORF.at. 73,1 Prozent der Beiträge entfielen auf sonstige Medien.

COSMÓ präsenzstärkster Künstler

Besonders im Fokus stand mit 3.535 Beiträgen der österreichische ESC-Kandidat COSMÓ. Dahinter folgten Johannes JJ Pietsch mit 1.595 Beiträgen sowie die beiden Hosts Victoria Swarovski mit 1.249 Beiträgen und Michael Ostrowski mit 1.129 Beiträgen. Unter den Personen aus Politik und Medien wiesen Wiens Landeshauptmann und Bürgermeister Michael Ludwig mit 616 Beiträgen sowie ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher mit 506 Beiträgen die höchste Präsenz auf.

Show, Wirtschaft und Sicherheit im Fokus

Nach Präsenz standen insbesondere show-bezogene Themen sowie wirtschaftsbezogene Themen gefolgt von Sicherheit im medialen Vordergrund. Breite mediale Aufmerksamkeit erfuhren außerdem ESC-Angebote in Wien, insbesondere das „Eurovision Village“ am Rathausplatz.

Beiträge, in denen die Themenkategorien „Umwelt/Green Event/Nachhaltigkeit“ und „Barrierefreiheit/Inklusion“ vorkamen, wiesen die beste Tonalität auf. Die stärkste Gesamtperformance aus Präsenz und positivem Einfluss auf die Tonalität zeigten die Themen Mitarbeiter:innen und Management, Wirtschaft, Partneraktionen/Kooperationen und Eurovision Village. Die präsenzstärksten Co-Occurrence-Akteure im Kontext des Eurovision Song Contest 2026 waren Wien gesamt mit 37,4 Prozent, die Wiener Stadthalle mit 31,5 Prozent und der ORF mit 28,7 Prozent.

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