• 21.07.2026, 10:51:33
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Technology Talks Austria 2026 setzen Europas technologische Zukunft auf die Agenda

Am 10. und 11. September 2026 diskutieren hochrangige Expert:innen zu „Empowering Europe: Technological Leadership and Resilience“ im MuseumsQuartier Wien.

MuseumsQuartier Wien bei den Technology Talks Austria
Wien (OTS) - 

Europa steht vor einem Jahrzehnt, in dem technologische Führungsrolle, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Resilienz nicht mehr getrennt voneinander betrachtet werden können. Die zentrale Frage der „Technology Talks Austria 2026“, die heuer am 10. und 11. September 2026 – back-to-back mit dem FFG-Forum – im MuseumsQuartier Wien stattfinden, lautet daher: Wie kann Europa wissenschaftliche Exzellenz in Technologieführerschaft, industrielle Stärke, strategische Autonomie und langfristige Resilienz umsetzen?

Österreichs relevanteste Forschungs- und Technologiekonferenz unter dem Titel „Empowering Europe: Technological Leadership for a Resilient Future” folgt dabei einem Erzählbogen, der von technologischen Fähigkeiten und Infrastruktur über Industrialisierung und Sicherheit hin zu Souveränität, Rahmenbedingungen und Innovationssystemen führt.

Strategischer Austausch zwischen Forschung, Industrie und Politik

„Die Technology Talks Austria schaffen den Rahmen für einen strategischen Austausch zwischen führenden Köpfen aus Forschung, Industrie und Politik, um zentrale Herausforderungen zu adressieren und gemeinsame Perspektiven für Europas technologische Handlungsfähigkeit zu entwickeln“, erläutert Brigitte Bach, Vorsitzende des Veranstaltungskuratoriums der Technology Talks Austria und Sprecherin der Geschäftsführung des AIT.

„Europa verfügt über exzellente Forschung und starke industrielle Kompetenzen. Entscheidend wird jedoch sein, wie wir wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in technologische Führungspositionen, industrielle Wertschöpfung und resilientere Systeme übersetzen können. Die Technology Talks Austria bieten den Rahmen, um gemeinsam mit internationalen Expert:innen Antworten auf diese zentrale Zukunftsfrage zu entwickeln“, betont Andreas Kugi, Vorsitzender des Programm-Komitees der Technology Talks Austria und Scientific Director des AIT.

Sechs Plenary Sessions mit 30 internationalen Expert:innen

Im Zentrum der „Technology Talks Austria 2026“ stehen sechs Plenary Sessions, in denen rund 30 international renommierte Top-Speaker:innen und rund 800 Teilnehmer:innen folgende Themen diskutieren werden.

Panel 1: Strategic Infrastructures and Resilient Innovation Ecosystems

Im Eröffnungspanel der „Technology Talks Austria 2026“ wird diskutiert, wie Europa seine Wettbewerbsfähigkeit, technologische Führungsrolle und Resilienz stärken kann. Dabei wird die Rolle von resilienten physischen und digitalen Infrastrukturen, vertrauenswürdigen Datenökosystemen, Innovationsökosystemen und missionsorientierten Technologien beleuchtet. Die Debatte, an der Repräsentanten aus den Bereichen kritische Infrastruktur, Innovation und Risikokapital teilnehmen, soll zum einen aufzeigen, wie Investitionen, Kollaboration und Governance Innovationen beschleunigen können, und zum anderen die Fähigkeiten identifizieren, die für Wohlstand und langfristige Resilienz Europas erforderlich sind.

Panel 2: The Way Forward: From Scientific Excellence to Industrial Leadership

Europas wissenschaftliche Exzellenz bildet eine solide Grundlage, doch die Umsetzung von Forschungsergebnissen in weltweit wettbewerbsfähige Unternehmen und eine führende Rolle in der Industrie bleibt eine große Herausforderung. Diese Plenary Session befasst sich mit der Frage, wie Europa die Innovationswertschöpfungskette von der Forschung bis zur industriellen Umsetzung stärken kann. Führende Vertreter der Industrie diskutieren, welche Kompetenzen, Partnerschaften und Rahmenbedingungen erforderlich sind, um strategische Technologien in großem Maßstab einzuführen und zu skalieren.

Panel 3: Dual-Use Technologies: Innovation, Security and Spillovers

In dieser Session wird diskutiert, wie Europa Dual-Use-Technologien nutzen kann, um Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Sicherheit zu stärken. Da Technologien wie KI, Quantencomputing, Halbleiter, Cybersicherheit, Robotik und Raumfahrt zunehmend sowohl zivilen als auch militärischen Zwecken dienen, werden Spitzenrepräsentant:innen von europäischen Institutionen, Industrie, Cybersicherheit und Wissenschaft die Prioritäten und Partnerschaften erörtern, die erforderlich sind, um zugleich Europas technologische Führungsrolle als auch Sicherheit und strategische Autonomie zu stärken.

Panel 4: Technological Sovereignty and European Resilience

Dieses Panel stellt die Frage, wie Europa seine technologische Souveränität stärken kann, indem es kritische Technologien im Einklang mit seinen strategischen Interessen und seiner Wettbewerbsfähigkeit entwickelt, einsetzt und steuert. Führende Persönlichkeiten aus Politik, Forschung, Wissenschaft und Industrie nehmen am Panel teil und diskutieren wie Innovation, industrielle Kapazitäten und Fachkräfte die strategische Autonomie stärken können – während gleichzeitig kritische Abhängigkeiten abgebaut und die internationale Zusammenarbeit aufrechterhalten werden.

Panel 5: EU Framework Conditions for Innovation, Scaling and Impact

Diese Session befasst sich mit der Zukunft der europäischen Forschungs- und Innovationspolitik, u. a. dem Verhältnis zwischen dem künftigen 10. Rahmenprogramm (FP10) und dem geplanten Europäischen Wettbewerbsfonds (ECF). Diskutiert wird, wie Forschung durch geeignete Steuerungsmechanismen, Finanzierung und Zusammenarbeit effektiver in Innovation und Wirkung umgesetzt werden kann. Die Debatte befasst sich mit strategischen Prioritäten, komplementären Finanzierungsmechanismen und den Voraussetzungen für einen nahtlosen Innovationsprozess von der Forschung über die Markteinführung bis hin zur industriellen Skalierung. Zudem wird die Bedeutung von Innovationsökosystemen, Technologieinfrastrukturen, europäischen Partnerschaften, Beschaffung und regulatorischen Rahmenbedingungen hervorgehoben.

Panel 6: National Innovation Systems: Unlocking Europe’s Innovation Potential

Im abschließenden Panel wird erörtert, wie nationale Forschungs- und Innovationssysteme die globale Wettbewerbsfähigkeit Europas angesichts des zunehmenden geopolitischen und technologischen Wettbewerbs stärken können. Ausgehend von den Erfahrungen der Innovation Leader Schweden, Niederlande und Schweiz werden erfolgreiche politische Maßnahmen, Steuerungsmodelle und Innovationsökosysteme untersucht und Lehren für Österreich und Europa abgeleitet. Die Diskussion beleuchtet zudem, wie nationale und europäische Politik besser aufeinander abgestimmt werden können, um strategische Technologien, grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die technologische Führungsrolle Europas zu fördern.

Tickets für Top-Level-Programm um 250 Euro

Die Plenar-Diskussionen werden ergänzt und vertieft durch thematisch fokussierte Workshops, Special Events und eine Exhibition. Darüber hinaus gibt es viel Raum für Networking und persönlichen Austausch.

Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Teilnahme an Österreichs relevantester Forschungs- und Technologie-Konferenz. Tickets sind unter www.technology-talks-austria.at erhältlich. Der reguläre Ticketpreis beträgt 250 Euro, Studierende zahlen 125 Euro.

Getragen von der FTI-Community

Veranstaltet werden die Technology Talks Austria vom AIT Austrian Institute of Technology in enger Kooperation mit den Bundesministerien für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF), Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) sowie der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Industriellenvereinigung (IV).

Hochkarätiger wissenschaftlicher Beirat

Als Scientific Partner bei der Programmierung eingebunden sind acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften), AIT Austrian Institute of Technology, Christian Doppler Gesellschaft (CDG), Forschung Austria, Institute of Science and Technology Austria (ISTA), TU Austria, die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und der Österreichische Wissenschaftsfonds (FWF).

Breite Partnerschaften

Als Event-Partner bereits an Bord sind JOANNEUM RESEARCH/Land Steiermark und TU Austria (TU Wien, TU Graz, Montanuni Leoben). Partnerschaften wurden bisher auch fixiert mit AI Factory Austria AI:AT, Austrian Cooperative Research (ACR), Austria Wirtschaftsservice (AWS), Austria Presse Agentur APA, ams OSRAM, Boehringer Ingelheim, Bosch, Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV), Die Presse, ESA Phi-Lab Austria, ESBS Austria, Gaia-X-Hub Austria, InnoRegio Styria, Innovation Salzburg, Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG), Message, Salzburg Research, Siemens Healthineers, Steirische Wirtschaftsförderung SFG, MuseumsQuartier Wien, Neat, Plattform Industrie 4.0, Stadt Wien, Tecnet Equity, TU Wien, Verein zur Förderung von Forschung und Innovation (VFFI), Volkshilfe und Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Weitere Kooperationen stehen vor dem Abschluss.

Technology Talks Austria 2026

Datum: 10.09.2026 - 11.09.2026
im Anschluss an das FFG-Forum (09.09.2026)
Ort: MuseumsQuartier Wien
Museumsplatz 1
1070 Wien
www.technology-talks-austria.at

Rückfragen & Kontakt

Mag. Michael H. Hlava
AIT Communication for Technology Talks Austria
T +43 50550 4014
E: [email protected] I www.technology-talks-austria.at

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