• 21.07.2026, 10:00:34
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Hanke/Wallner: Vorprojekt S18 genehmigt – wichtiger Meilenstein für leistungsfähige Verkehrsanbindung in Vorarlberg erreicht

Mobilitätsministerium genehmigt Vorprojekt – Freigabe für nächsten Planungsschritt der Verbindung zwischen A14 und der Schweizer A13

Wien (OTS) - 

Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) hat nach eingehender Prüfung das Vorprojekt für die Bodensee Schnellstraße S18 genehmigt. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte Vorarlbergs erreicht. Die Prüfung des von der ASFINAG vorgelegten Vorprojekts wurde am 15. Juli 2026 erfolgreich abgeschlossen. Das Mobilitätsministerium hat damit die von der ASFINAG empfohlene Auswahlvariante „CP – Tunnel offene Bauweise“ für den nächsten Planungsschritt freigegeben.

Die Verbindung der österreichischen Autobahn A14 mit der schweizerischen A13 im Kanton St. Gallen beschäftigt Politik, Verwaltung und Bevölkerung seit rund 45 Jahren. In diesem Zeitraum wurden zahlreiche Varianten untersucht und die Bürgerinnen und Bürger umfassend in die Planungen eingebunden. Ziel war und ist es, eine leistungsfähige Verkehrsanbindung zu schaffen, die den Mobilitätsbedürfnissen der Region gerecht wird und gleichzeitig die besonderen räumlichen und ökologischen Gegebenheiten bestmöglich berücksichtigt.

Mobilitätsminister Peter Hanke: „Die Bodensee-Schnellstraße S18 ist ein Infrastrukturprojekt von großer regionaler und internationaler Bedeutung. Mit der Genehmigung des Vorprojekts ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Mobilität in Vorarlberg getan. Nach dem langwierigen Prozess der vergangenen Jahre ist es aus unserer Sicht wichtig, dass es jetzt Klarheit bezüglich der nächsten Schritte bei diesem wichtigen Projekt gibt. Nun schaffen wir die Grundlage dafür, dass die Planungen zügig fortgesetzt werden können.“

Landeshauptmann Markus Wallner bekräftigt: „Für Vorarlberg ist das eine sehr gute Nachricht. Seit rund 45 Jahren beschäftigt uns die Frage, wie wir die Verbindung zwischen A14 und Schweizer A13 verkehrsgerecht und verträglich lösen. Dass das Vorprojekt nun genehmigt ist, bringt die Planung endlich wieder ein Stück weiter. Eine leistungsfähige Anbindung ist für unseren Wirtschaftsstandort und für die Entlastung von Lustenau und des gesamten unteren Rheintals auf beiden Seiten der Grenze von großer Bedeutung. Jetzt gilt es, die nächsten Schritte zügig voranzutreiben – damit eine Verbindung entsteht, die dem Land und den Menschen dient.“

ASFINAG erarbeitet nächste Schritte – UVP-Einreichung 2028 geplant

Die Variante „CP – Tunnel offene Bauweise“ verläuft vom Knoten Dornbirn West an der A14 bis zur schweizerischen Staatsgrenze bei Höchst und umfasst rund 8,2 Kilometer. Die Trasse nutzt zunächst abschnittsweise die bestehende L204 und führt anschließend parallel zum Ortsrand von Lustenau nach Norden. Danach verläuft sie entlang des Schweizer Rieds bis zur Rheinquerung und weiter bis zur Staatsgrenze, wo die Anbindung an die Autobahn A13 in der Schweiz erfolgt. Vorgesehen sind die Anschlussstellen Lustenau Süd und Lustenau Nord sowie eine Halbanschlussstelle in Höchst. Darüber hinaus sind Anpassungen bestehender Landesstraßen vorgesehen.

Mit der nun erfolgten Freigabe des Vorprojekts wird der nächste Planungsschritt eingeleitet. Das Verkehrsministerium und die ASFINAG verfolgen das Ziel, die weiteren Planungen sorgfältig und transparent voranzutreiben und damit die Voraussetzungen für eine moderne, leistungsfähige und zukunftsorientierte Verkehrsverbindung zwischen Österreich und der Schweiz zu schaffen. Die ASFINAG arbeitet bereits intensiv an der straßenbaulichen Detailplanung. Aus heutiger Sicht ist die Einreichung der Unterlagen für das Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren (UVP) im Jahr 2028 vorgesehen.

Rückfragen & Kontakt

Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI)
Jan Hofmann
Telefon: +43 1 71162-658114
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.bmimi.gv.at

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