- 21.07.2026, 09:00:08
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FW-Kainz: EU-Ideologen gefährden Europas Schlüsselindustrien!
FW fordert industriepolitische Kehrtwende statt immer neuer Verbote, Auflagen und Wettbewerbsnachteile!
Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) schlägt angesichts der dramatischen Entwicklung in der europäischen Automobilindustrie - im Speziellen rund um die deutschen Autobauer - Alarm. Während internationale Mitbewerber ihre Industrie mit klaren Standortstrategien, Investitionen und Technologieoffenheit stärken, lähmen die Europäische Union und die ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung den Wirtschaftsstandort mit immer neuen Regulierungen, Verboten und Bürokratielasten.
Die jüngsten Entwicklungen zeigen die Dramatik der Lage deutlich: Rund 190.000 Arbeitsplätze in Österreich hängen direkt oder indirekt an der Automobil- und Zulieferindustrie. Besonders betroffen sind zahlreiche heimische Zulieferbetriebe, die eng mit den deutschen Fahrzeugherstellern verflochten sind. Der anhaltende Stellenabbau, sinkende Produktionszahlen und die schwierige Wettbewerbssituation treffen damit nicht nur Deutschland, sondern zunehmend auch Österreich. Experten nennen immer wieder die explodierenden Energie- und Arbeitskosten, ausufernde Bürokratie sowie den internationalen Wettbewerbsdruck als wesentliche Belastungsfaktoren.
Gerade Österreich als exportorientierter Industriestandort könne es sich nicht leisten, tatenlos zuzusehen, wie zentrale Schlüsselindustrien immer weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Statt neuer Belastungen brauche es endlich eine echte Industrieoffensive: weniger Bürokratie, niedrigere Energiekosten, wettbewerbsfähige Lohnnebenkosten, Technologieoffenheit statt ideologischer Verbote, Planungssicherheit für Unternehmen sowie gezielte Investitionen in Forschung, Entwicklung und industrielle Innovation.
Thomas Kainz, Bundesobmann-Stv. der FW bezieht zu diesem Thema klar Stellung: „Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer ideologiegetriebenen Industriepolitik. Mit dem Green Deal, dem Lieferkettengesetz, dem Verbrenner-Aus sowie einer kaum mehr überschaubaren Regulierungsflut hat Brüssel Europas industrielle Stärke systematisch geschwächt. Gleichzeitig bleibt die Bundesregierung weitgehend tatenlos und akzeptiert den schleichenden Verlust von Wertschöpfung, Know-how und Arbeitsplätzen. Im Gegenteil, Österreich setzt den aus der EU vorgegebenen Irrsinn zumeist ohne Widerstand als eines der ersten Mitgliedsstaaten um. Europa braucht endlich wieder eine Wirtschaftspolitik mit Hausverstand. Wer seine Industrie durch Verbote, Überregulierung und ständig neue Auflagen schwächt, gefährdet Wohlstand, Arbeitsplätze und die Zukunft ganzer Regionen. Es ist höchste Zeit, den wirtschaftspolitischen Irrweg zu verlassen und den Industriestandort Österreich sowie Europa wieder konsequent zu stärken. Dazu sind Industrialisierungsmaßnahmen umgehend in Angriff zu nehmen.“
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