- 18.07.2026, 11:26:02
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ÖVP – Hammerer/Ofner: Wie lange will der SPÖ-Drogenkoordinator der Stadt noch zusehen?
„Krone“-Bericht bestätigt neuerlich Verlagerung der Drogenszene – Gesamtkonzept statt Verharmlosung gefordert
Mit scharfer Kritik reagieren der Bezirksparteiobmann der ÖVP Mariahilf, Gerhard Hammerer, und der Bezirksparteiobmann der ÖVP Rudolfsheim-Fünfhaus, Felix Ofner, auf die neuerlichen Entwicklungen, die in einem aktuellen Bericht der Kronen Zeitung veranschaulicht werden. Dieser zeigt neuerlich, dass sich die Probleme im Zusammenhang mit der Wiener Drogenszene nicht gelöst haben, sondern lediglich verlagern. Seitens des SPÖ-Drogenkoordinators Ewald Lochner wird aber weiterhin nur beschwichtigt.
„Bereits seit Wochen berichten Anrainer von offenem Drogenkonsum, herumliegenden Spritzen und einer massiven Belastung. Nun wird neuerlich bestätigt, dass sich die Probleme lediglich verlagert haben. Wie lange will der SPÖ-Drogenkoordinator hier eigentlich noch zusehen?“, fragen Hammerer und Ofner und weiter: „Wer die Sorgen der Anrainer und die Berichte mehrerer Medien ignoriert, verschließt die Augen vor der Realität. Die Drogenszene wird nicht kleiner – sie wird nur von einem Ort zum nächsten verdrängt“, kritisieren Hammerer und Ofner.
Die beiden Bezirksparteiobleute erneuern daher ihre Forderung nach einem umfassenden Maßnahmenpaket. Schutzzonen allein reichen nicht. Notwendig sind auch eine Alkoholverbotszone und Videoüberwachung rund um die U6-Station Gumpendorfer Straße. Gleichzeitig brauche es endlich ein Gesamtkonzept gegen Drogenhandel und offenen Drogenkonsum.
„Solange SPÖ und Neos kein konsequentes Gesamtkonzept vorlegen, werden immer neue Hotspots entstehen und Anrainer den Preis dafür zahlen. Wien braucht endlich eine Drogenpolitik, die Probleme löst, anstatt sie zu verlagern oder kleinzureden“, so Hammerer und Ofner abschließend.
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