- 16.07.2026, 12:51:02
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Neue „Liebesg’schichten und Heiratssachen“: Zweite Folge der Jubiläumsstaffel am 20. Juli in ORF 2
Mit sechs Singles aus Wien, dem Burgenland, der Steiermark und Salzburg – 24 Stunden vorab auf ORF ON
In Folge zwei der neuen, 30. Staffel von „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ am Montag, dem 20. Juli 2026, um 20.15 Uhr in ORF 2 (sowie bereits 24 Stunden vorab auf ORF ON) ist Nina Horowitz in Wien, dem Burgenland, der Steiermark und Salzburg unterwegs, um wieder drei Damen und drei Herren bei ihrer Partnersuche zu begleiten. Dabei ist auch der jüngste Kandidat dieser Saison: der 29-jährige Kai aus dem Mittelburgenland hat dem Online-Dating den Rücken gekehrt und hofft, über die Sendung seinen Traummann zu finden, mit dem er das Leben genießen kann – von Weinwanderungen bis zu Feuerwehrfesten, aber auch mit seiner Pole-Dance-Kunst möchte er begeistern. Inge aus dem Südburgenland, 72, weiß, dass sie ihr restliches Leben nicht mehr allein sein möchte und sehnt sich nach gemeinsamen Abenden und Zärtlichkeit. Dabei legt sie großen Wert auf Treue, kann aber sehr gut auf Nörgler, Besserwisser, Schnarcher und Bartträger verzichten. Bernd, 70, aus dem Murtal, der wegen seiner Haarpracht immer wieder mit Schlagersänger Hansi Hinterseer verwechselt wird, achtet bei einer Frau ganz besonders auf schöne Augen und dass es so richtig „klick“ macht. Die 59-jährige Wienerin Alice wünscht sich einen liebevollen Partner, der auch ihre beiden Hunde ins Herz schließt und eventuell ihren Traum von einer Hochzeit in Weiß teilt. Manfred, 71, aus Salzburg sucht eine Frau, die elegant und rustikal zugleich ist, wobei ihm Optik nicht so wichtig ist wie Ausstrahlung – trotzdem hätte er gegen ein paar Kurven nichts einzuwenden. Renate, 67, aus Wien, hofft, dass sie den Passenden für romantische Spaziergänge findet – und diese sind bei der Single-Dame sehr ausgedehnt. Ihr Traummann sollte daher besonders aktiv sein. „Wenn er sich dauernd niedersetzen will, ist er sicher nicht der Richtige für mich“, scherzt sie.
Die sechs Kandidatinnen und Kandidaten der Sendung im Überblick.
Kai, 29, Sachbearbeiter aus dem Burgenland und jüngster Kandidat dieser Saison, hat das Online-Dating satt und sucht nun über die „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ den Mann fürs Leben! „Es gibt in der queeren Bubble keine anderen Möglichkeiten mehr jemanden kennenzulernen, niemand spricht sich mehr in einem Restaurant an“, sagt er. An sein wohl außergewöhnlichstes Date erinnert er sich noch genau: „Ich hatte ein Treffen mit einem Mann ausgemacht und plötzlich saßen zwei Männer am Tisch! Die haben sich dann vorgestellt, dass wir zu dritt nach Hause gehen.“ Ursprünglich hat Kai den Beruf des Schneiders erlernt, das Nähen ist seine große Leidenschaft geblieben. Seine Freizeit verbringt der Single-Mann außerdem gerne beim Essen mit Freunden oder bei gemütlichen Filmabenden. Für klassische Partynächte fühlt sich der erst 29-Jährige mittlerweile zu alt. Stattdessen bevorzugt er Weinwanderungen oder Besuche bei Feuerwehrfesten. „Ich tanze dann lieber Pole Dance“, sein Talent dazu beweist Kai auch gleich vor der Kamera. Bei seinem Traummann zählen vor allem Humor, Ehrlichkeit und Anziehungskraft. Besonders angetan haben es ihm die Schauspieler Chris Evans und Henry Cavill. „Das wäre aber nur das Nonplusultra. Es reicht, wenn er halbwegs gut aussieht“, sagt er mit einem Augenzwinkern. Sein zukünftiger Partner sollte zwischen 25 und 38 Jahre alt sein und ihm auch klitzekleine Grenzen setzen können: „Wenn ich meine Drama-Queen raushängen lasse.“ Nationalität spielt für Kai keine Rolle, gute Manieren hingegen schon. „Beim ersten Date hat mir jemand einmal Schokolade mitgebracht“, schwärmt er. Von seinen künftigen Rendezvous erwartet er jedoch keine Berge von Süßigkeiten – über einen Blumenstrauß würde er sich deutlich mehr freuen.
Aus dem Burgenland kommt auch die ehemalige Tankstellen-Pächterin Inge, 72. Sie sucht einen Mann ohne Bart – „Das kratzt beim Küssen“ –, Haare auf dem Kopf hingegen sind willkommen. Er soll Charakter haben und größer sein als die 1,70 Meter große Single-Dame selbst, darf gerne fünf Jahre älter oder jünger sein. Aber bitte kein Nörgler oder Besserwisser! Und auch Schnarchen sieht Inge kritisch. „Er soll warten, bis ich eingeschlafen bin. Dann kann er schnarchen“, lacht die sympathische Blondine. Besonders betörend findet sie den Blick eines Mannes sowie gutes Benehmen. Weniger begeistert ist sie von Piercings und zu vielen Tattoos – sie selbst hat eine kleine Rose tätowiert. Wo sagt sie Nina Horowitz aber nicht. Für die Südburgenländerin gehören Sex und Erotik zu einer Beziehung dazu. Musikalisch schlägt ihr Herz für die Paldauer. „Besonders gut gefällt mir Tony Hofer. Wenn er mit seiner Trompete ,Nabucco‘ bläst, bekomme ich Gänsehaut“, schwärmt sie. Untreue würde die Kandidatin nicht verzeihen: „Da nehme ich schwarze Müllsäcke, packe seine Sachen rein und stell’ sie vor die Tür.“ Was ihr besonders fehlt, sind Zärtlichkeit und gemeinsame Abende. „Ich rede zwar mit meiner Katze, aber das erfüllt mich nicht“, lacht sie. In ihrem Leben spielten drei Männer eine wichtige Rolle. Die ersten beiden Beziehungen hielten nicht dauerhaft, ihr letzter Partner verstarb vor einem Jahr. „Er war mein Seelenmensch“, erzählt sie bewegt. Inzwischen fühlt sich Inge bereit für einen neuen Lebensabschnitt und hofft, den passenden Mann zu finden, mit dem sie den Rest ihres Lebens verbringen kann.
Bernd, 70 Jahre, pensionierter Dreher aus der Steiermark, hat bei der Partnersuche ein bestimmtes Augenmerk. „Wenn eine Frau größere Hände hat als ich, werde ich nervös“, lacht der 1,90 Meter große Steirer herzlich. Figürlich darf sie gerne etwas kräftiger sein. Auch die Haarfarbe ist ihm nicht wichtig. Nur zu groß sollte sie nicht sein – bis 1,75 Meter ist für ihn alles im grünen Bereich. Besonders achtet Bernd auf schöne Augen und darauf, dass es „klick macht“. Sich selbst beschreibt der sympathische Steirer bescheiden als stattlichen Durchschnittsmann. Für Aufsehen sorgt immer wieder seine markante Haarpracht. „Viele glauben, dass meine Haare gemescht sind, dabei sind sie von selbst so geworden“, sagt er. Schon mehrmals wurde er deshalb mit einem bekannten Schlagersänger verwechselt. „Letztens im Lokal hat wieder einer gesagt: Schau, da sitzt der Hansi Hinterseer“, erzählt der Single-Mann schmunzelnd. „Erotik beginnt mit einem guten Abendessen und geht über zu einem Kuschelabend zu Hause“, sagt er. Aber Sex ist für ihn nicht das Wichtigste. „Frau Horowitz, ich bin kein Schlawiner“, verspricht der Steirer. In seinem Leben hatte Bernd bislang überwiegend jüngere Partnerinnen. Aus seiner ersten Ehe ging ein Sohn hervor. Die Beziehung hielt jedoch nicht dauerhaft. Später folgte eine weitere Beziehung, aus der seine heute 20-jährige Tochter stammt, die bei ihm lebt. „Es geht ihr gut bei mir. Papa macht alles, Papa kocht, Papa wäscht, Papa putzt“, lacht er herzlich. Seine letzte Lebensgefährtin verstarb vor zwei Jahren: „Wenn ich am Abend ins Bett gehe und ich kann mit niemanden sprechen, niemanden streicheln. Das fehlt mir sehr.“ Heute blickt der Kandidat wieder nach vorne, sein Herz ist offen für eine neue Partnerschaft und er freut sich auf einen neuen, gemeinsamen Lebensabschnitt.
Die 59-jährige Gastronomieangestellte Alice aus Wien wagt den Schritt, bei den „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ mitzumachen, auf Anraten eines Gastes: „Er hat mich überredet und jetzt habe ich mir einen Ruck gegeben.“ Wer das Herz der Kandidatin erobern möchte, muss jedoch nicht nur sie, sondern auch ihre beiden Hunde ins Herz schließen. Dass das nicht immer einfach ist, hat die Blondine bereits erlebt. „Manche Männer waren sehr eifersüchtig auf meine Lieblinge“, schmunzelt sie. Attraktiv findet die Wienerin große Herren, die männlich aussehen und: „vielleicht ein bisschen verwegen und ein bisschen faltig im Gesicht sind.“ Selbst ein deutlich älterer Verehrer hätte Chancen. „Wenn er so aussieht wie Sky du Mont, warum nicht“, sagt sie mit einem Lächeln. Aber es können auch „junge Hupfer mit 60“ schreiben, das würde für sie perfekt passen. Ortsgebunden ist Alice nicht: „Wenn der Richtige in Spanien lebt, auf einer Finca, dann packen wir drei unsere Koffer und fahren hin.“ In ihrem Leben gab es bereits drei bedeutende Beziehungen, die jedoch allesamt kein dauerhaftes Glück brachten. Nun ist sie seit drei Jahren alleinstehend und ihren Wunsch nach der eigenen Hochzeit hat sie nicht aufgegeben – gefeiert wird dann selbstverständlich in Weiß. Aufgewachsen ist die Single-Dame in Wien, wo ihre Eltern und ihre Großmutter zwei Wirtshäuser betrieben. Besonders eng war die Beziehung zu ihrer Oma, die ihr einst folgende Warnung mit auf den Weg gab: „Alle Männer sind schlecht.“ Heute betrachtet Alice diese Aussage mit einem Augenzwinkern und weiß, dass ihre Großmutter damit wohl etwas übertrieben hat. Für die Zukunft wünscht sich die Gastronomieangestellte vor allem einen liebevollen Partner an ihrer Seite. Am schönsten wäre es, „Er mich sieht und der Funke überspringt.“
Manfred, 71, ehemaliger technischer Angestellter aus Salzburg, begegnet dem Kennenlernen einer Frau mit einer guten Portion Humor und Offenheit. Gleich zu Beginn macht er deutlich: „Nina, ich sag Ihnen gleich, ich singe nicht, ich pfeife nicht und eine Tanzeinlage werden Sie von mir auch nicht bekommen“. Bei der Partnersuche hat Manfred durchaus klare Vorstellungen, nimmt diese aber mit einem Augenzwinkern. Besonders attraktiv findet er „brünette Blondinen mit schwarzen Haaren“. Dann ergänzt er lachend: „Die Haarfarbe ist mir also nicht wichtig“. Essenzieller ist ihm die Ausstrahlung einer Frau. Figürlich bevorzugt Manfred Frauen mit etwas mehr Kurven. Da er selbst 1,70 Meter groß ist, würde ihm eine etwa gleich große Partnerin besonders gut gefallen. Weniger begeistert zeigt sich der Kandidat von „fünf Kilo Eisen im Gesicht oder Tattoos am ganzen Körper.“ Altersmäßig darf seine zukünftige Partnerin gerne zwischen 55 und 65 Jahre alt sein. Besonders attraktiv findet der Salzburger die Schauspielerin Christiane Hörbiger: „Die war, was ihr Aussehen betraf, zwischen elegant und rustikal. Und das bin ich auch.“ Hinter ihm liegen zwei längere Partnerschaften. Nach dem Ende seiner Ehe war Manfred alleinerziehender Vater. Später war ihm das Liebesglück noch einmal hold und er lernte seinen Seelenmenschen kennen. Doch vor zwei Jahren musste er einen schweren Verlust verkraften: Seine Partnerin verstarb. Heute blickt der Single-Mann wieder nach vorne. Er fühlt sich bereit für einen neuen Lebensabschnitt und möchte sich erneut auf die Liebe einlassen und ein neues Herzblatt finden.
Renate, 67, pensionierte kaufmännische Angestellte aus Wien, hofft via „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ ihren Traummann kennenzulernen. Dabei begegnet sie der Partnersuche mit viel Charme und Humor. „Er kann mich anschauen und kann entscheiden: Will er oder will er nicht“, lacht die Single-Dame. Ihr Wunschpartner sollte idealerweise Ähnlichkeiten mit Herrn Hansen oder Herrn Lind aus den „Rosenheim-Cops“ haben. Altersmäßig stellt sich die Wienerin einen Mann um die 70 Jahre vor, der gerne aktiv ist und Freude an ausgedehnten Spaziergängen hat. „Ich geh vom zehnten Bezirk in den ersten und wieder zurück. Wenn er sich dauernd niedersetzen will, ist er sicher nicht der Richtige für mich“, witzelt sie. Neben den Spaziergängen zählt auch Shopping zu ihren großen Leidenschaften. Besonders Mode und Dekoration haben es Renate angetan. „Ich schaue immer, was am neuesten Stand ist“, erzählt sie. Ihr zukünftiger Partner sollte keinen Vollbart tragen, Nichtraucher sein, keinen Alkohol trinken und vor allem Treue als Selbstverständlichkeit betrachten. Als große Romantikerin würde sich die Kandidatin nicht bezeichnen, dennoch sind ihr Nähe und Zärtlichkeit in einer Beziehung wichtig. Hinter ihr liegt eine längere Partnerschaft, die nicht von Dauer war. Heute blickt sie optimistisch in die Zukunft und ist offen für eine neue Liebe. Sogar eine Hochzeit kann sich Renate mittlerweile vorstellen – eine Premiere in ihrem Leben. Mit einem Augenzwinkern sagt sie dazu: „Wenn ein König daherkommt oder der Superman, warum nicht!“
Die Jubiläumsstaffel von „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ ist eine Produktion des ORF, hergestellt von TALK-TV. Weitere Details sind unter https://presse.ORF.at abrufbar.
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