• 16.07.2026, 08:00:42
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ÖH Uni Wien fordert seit 10 Jahren freie Namens- und Pronomen-Wahl

Wien (OTS) - 

Zehn Jahre nach der ersten Aktionswoche der Initiative NaGeH fordert die ÖH Uni Wien die längst überfällige Einführung der freien Namenswahl an der Universität Wien. Trotz einer Empfehlung der Universitätenkonferenz (uniko) aus dem Jahr 2022 werden trans und nicht-binäre Studierende weiterhin diskriminiert.

Auch zehn Jahre nach den ersten Forderungen können trans und nicht-binäre Studierende an der Universität Wien ihren selbstgewählten Namen in zentralen universitären Systemen nicht verwenden. Auf Anwesenheitslisten, E-Learning-Plattformen und in Verwaltungssystemen scheint weiterhin der rechtliche Name auf. Die Folge sind regelmäßiges Missgendering und unfreiwillige Outings – besonders für internationale Studierende, denen eine rechtliche Namensänderung in vielen Herkunftsländern gar nicht möglich ist.

Seit Jahren werden immer neue Gründe vorgeschoben: Zuerst hieß es, die freie Namenswahl sei rechtlich nicht möglich, dann technisch zu kompliziert und mittlerweile zu teuer. Für jede dieser Begründungen wurden Lösungen aufgezeigt. Was fehlt, ist nicht die Umsetzbarkeit, sondern der politische Wille, dieser Maßnahme endlich Priorität einzuräumen“, kritisiert Pia Aste, Vorsitzende der ÖH Uni Wien.

Während andere Hochschulen in Wien die freie Namens- und teilweise auch die Pronomen- Wahl längst umgesetzt haben, bleibt die Universität Wien hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück. Zehn Jahre nach den ersten Forderungen fehlt es nicht an Lösungen, sondern am politischen Willen, trans und nicht-binären Studierenden endlich die Anerkennung zu geben, die ihnen zusteht“, so das Referat für queere Angelegenheiten der ÖH Uni Wien.

Die ÖH Uni Wien fordert die Universitätsleitung daher erneut auf, die freie Namens- und Pronomen-Wahl endlich umzusetzen und damit einen wichtigen Schritt hin zu einer diskriminierungsfreien Hochschule zu setzen.

Rückfragen & Kontakt

ÖH Uni Wien - Referat für Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +43 (0) 676 90 25 332
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.oeh.univie.ac.at

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