• 14.07.2026, 16:18:32
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ÖVP – Zierfuß: Zahl der Suspendierungen steigt weiter – SPÖ und Neos reden Situation schön

831 Suspendierungen sind kein Erfolg, sondern ein Alarmsignal – Ganzheitliches Gewaltpräventionspaket endlich umsetzen

Wien (OTS) - 

Mit deutlicher Kritik reagiert der Klubobmann und Bildungssprecher der Wiener Volkspartei, Harald Zierfuß, auf die heute von der Bildungsdirektion Wien veröffentlichten Suspendierungszahlen. Im Schuljahr 2025/26 wurden an den Wiener Schulen insgesamt 831 Suspendierungen ausgesprochen und damit mehr als im Vorjahr mit 784.

„Die Zahl der Suspendierungen steigt erneut an. Trotzdem wird hier versucht, die Situation schönzureden. Tatsache ist, dass die Gewalt an Wiens Schulen weiter zunimmt“, so Zierfuß.

Besonders alarmierend sei, dass körperliche Übergriffe, gefährliche Drohungen und verbale Gewalt die häufigsten Suspendierungsgründe darstellen. „Jede Suspendierung ist eine zu viel. Wer steigende Suspendierungszahlen als Erfolg verkauft, verkennt die Realität an unseren Schulen“, so Zierfuß weiter.

Die Wiener Volkspartei erneuert daher ihre Forderung nach einem umfassenden Maßnahmenpaket gegen Gewalt an Schulen. „Es braucht endlich transparente Gewaltdaten, soziale Kompetenztrainings bereits in Kindergärten und Volksschulen, verstärkte Investitionen in eine professionelle Elternbildung, Gewaltprävention in der Aus- und Fortbildung von Pädagoginnen und Pädagogen, mehr Schulsozialarbeit, flächendeckende Gewaltpräventionsprogramme an allen Wiener Pflichtschulen, Sicherheitskonzepte für alle Schulstandorte sowie Fallkonferenzen bei besonders auffälligen Schülerinnen und Schülern.“

Besonders deutlich werde der Handlungsbedarf bei der Schulsozialarbeit. Zu Beginn des Schuljahres standen für 506 Wiener Pflichtschulen lediglich 58 Vollzeit-Schulsozialarbeiter zur Verfügung. „Diese Ausstattung ist angesichts der zunehmenden Herausforderungen völlig unzureichend. Lehrkräfte und Schulleitungen dürfen mit schwierigen und gewalttätigen Situationen nicht länger allein gelassen werden“, betont Zierfuß.

„SPÖ und Neos dürfen die Entwicklung an Wiens Schulen nicht länger schönreden, sondern müssen endlich konsequent handeln. Schulen müssen wieder sichere Orte für Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte werden“, so Zierfuß abschließend.

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