- 14.07.2026, 12:59:32
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FPÖ - Guggenbichler: Touristensteuer-Erhöhung nächster Anschlag auf Wiens Hotellerie!
Hotelbesucher wandern ab nach Niederösterreich - Stadtregierung gefährdet Betriebe sehenden Auges
Mit der aktuellen Ankündigung, die Touristenabgabe auf das zweithöchste Niveau Europas zu heben, setzt die rot-pinke Stadtregierung die Zukunft des Wiener Tourismus sehenden Auges aufs Spiel. Gerade jetzt, wo unsere Betriebe unter enormem Druck stehen, wird die finanzielle Belastung weiter erhöht. Die Ortstaxe steigt von derzeit 3,2 Prozent auf künftig 8 Prozent des Brutto-Übernachtungspreises, was einer Erhöhung um 150 Prozent entspricht und damit europäischer Rekordwert ist: „Das trifft Hoteliers und Reisebüros ins Mark und ist ein bitterer Schlag für die gesamte Branche“, so Wiens FPÖ-Wirtschaftssprecher im Rathaus LAbg. Udo Guggenbichler.
„Es ist ein Hohn, wenn die Verantwortlichen von einer blühenden Tourismusregion sprechen, während immer mehr Gäste abgeschreckt werden.“ Die ersten Konsequenzen sind klar: Touristen weichen bereits jetzt in das wiennahe Niederösterreich aus. Während Wien künftig eine prozentuelle Abgabe von 8 Prozent des Nächtigungspreises einhebt, setzen andere Tourismusregionen auf fixe Nächtigungsabgaben. Selbst die Stadt Salzburg liegt trotz ihrer jüngsten Erhöhung mit einer fixen Abgabe von 3,50 Euro pro Nächtigung deutlich unter der Wiener Belastung. Statt Wien zu stärken, treibt die Stadtpolitik die Besucher ins Umland und setzt damit die Existenz heimischer Betriebe aufs Spiel.
„Ich fordere daher die sofortige Rücknahme dieser völlig realitätsfernen Erhöhung. Es braucht eine Stadtregierung, die wirtschaftlich denkt und endlich im Sinne der Wienerinnen und Wiener handelt, anstatt noch mehr Jobs und Chancen zu verspielen“, schließt Guggenbichler.
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