- 13.07.2026, 08:49:33
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Industrie im Wandel: Dekarbonisierung als strategischer Wettbewerbsvorteil?
respACT Business Lunch Kärnten zeigt konkrete Wege zur klimaneutralen Industrie

Die Transformation hin zur Klimaneutralität ist zu einer zentralen strategischen Frage für den Wirtschaftsstandort geworden. Beim respACT Business Lunch Kärnten diskutierten Vertreter*innen aus Industrie und Finanzwirtschaft unter dem Titel „Industrie im Wandel – Strategien zur erfolgreichen Dekarbonisierung“, wie energieintensive Unternehmen ihre CO₂-Emissionen senken und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken können.
Im Fokus stand die Dekarbonisierungsstrategie der AMAG Austria Metall AG. Das Unternehmen zeigt, wie durch Effizienzsteigerungen, Kreislaufwirtschaft und den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien, substanzielle Fortschritte möglich sind. “Dekarbonisierung gelingt, wenn Technologie, Geschäftsmodell und Partnerschaften zusammenwirken. Die AMAG zeigt, wie sich CO₂-Emissionen in energieintensiven Prozessen mit klaren Roadmaps, belastbaren Daten und starken Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette gezielt reduzieren lassen. Das stärkt sowohl Klimaschutz als auch Wettbewerbsfähigkeit. Der Business Lunch Kärnten bietet die Möglichkeit, diese Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen”, betont Daniela Knieling, Geschäftsführerin von respACT.
Aus Sicht der Industrie wird deutlich, dass der Erfolg der Transformation davon abhängt, Klimaschutz und wirtschaftliche Tragfähigkeit gemeinsam zu denken. Während Effizienzsteigerungen und der Einsatz von Recyclingaluminium bereits heute zu substanziellen CO₂-Einsparungen bei der AMAG führen, ist die vollständige Umstellung auf klimaneutrale Energiequellen stark von externen Rahmenbedingungen abhängig. "Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, um die CO2-Emissionen an unserem Standort auf Netto-Null zu senken. Ob wir dieses Ziel erreichen können, hängt maßgeblich davon ab, ob erneuerbare Energie in ausreichender Menge und zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar ist”, so Alexander Moser-Parapatits, Strategie- und Innovationsvorstand der AMAG Austria Metall AG.
Dass nachhaltige Transformation und wirtschaftlicher Erfolg gemeinsam gedacht werden müssen, unterstrich auch Nikolaus Juhász, Vorstandsvorsitzender BKS Bank und respACT-Vorstandsmitglied: “Dekarbonisierung ist kein Zusatz mehr, sondern eine unternehmerische Notwendigkeit. Wer heute in klimafreundliche Prozesse investiert, sichert sich Innovationskraft, Resilienz und Marktvorteile."
Dekarbonisierung ist weit mehr als eine ökologische Verpflichtung. Sie ist eine zentrale strategische Herausforderung, die verlässliche energiepolitische Rahmenbedingungen, wettbewerbsfähige Kostenstrukturen und breite Unterstützung erfordert. Nur wenn industrielle Wertschöpfung am Standort gesichert bleibt, kann die Transformation dauerhaft gelingen – ökologisch wie ökonomisch.
Über das Format
Der Business Lunch Kärnten am 9.7.2026 wurde in Kooperation mit der BKS Bank und mit Unterstützung der Industriellenvereinigung, der Industriellenvereinigung Kärnten und Wirtschaftskammer Kärnten umgesetzt.
Rückfragen & Kontakt
respACT - austrian business council for sustainable development
Maximilian Augustin, BA
Telefon: +43 664 197 25 82
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.respact.at
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