- 12.07.2026, 07:00:32
- /
- OTS0001
17 neue Militärpilotinnen und Militärpiloten schließen Grundausbildung ab

In Zeltweg haben 17 junge Heerespilotinnen und Heerespiloten ihre fliegerische Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen und ihr Fliegerabzeichen erhalten. Damit sind sie nun auch äußerlich als Militärpilotinnen und Militärpiloten erkennbar. 16 Männer und eine Frau haben in zwei Fluggruppen den ersten Abschnitt der Pilotenausbildung absolviert und ihren Grundschein erworben. Dieser berechtigt sie, ein Luftfahrzeug im Sichtflug zu steuern. In den Luftstreitkräften freut man sich über den starken Nachwuchs, denn in den vergangenen Jahren haben Fluggruppen meist nur aus vier bis sechs Pilotenanwärtern bestanden. Dass sich die Zahl jetzt erhöht wird auf verstärkte Personalwerbung und moderne Flieger und Hubschrauber zurückgeführt.
Hinter den angehenden Pilotinnen und Piloten liegen mindestens 70 Flugstunden, die sie überwiegend auf dem Schulflugzeug DA40 gemeinsam mit erfahrenen Fluglehrern absolviert haben. Jungpilot Leutnant Thorsten B. aus Niederösterreich beschreibt die mehrmonatige Ausbildung als sehr anspruchsvoll: „Es war viel zu lernen, und auch fliegerisch mussten wir unsere Leistung unter Beweis stellen. Beim Fliegen hat man aber gemerkt, dass sich die Anstrengung auszahlt. Es ist eine wirklich coole Ausbildung.“ Vor der fliegerischen Ausbildung mussten sich die Piloten einem psychologischen und gesundheitlichen Auswahlverfahren stellen und anschließend noch die fliegerische Eignungsfeststellung bestehen, bevor sie mit ihrer Ausbildung starten konnten.
Für zehn der jungen Militärpiloten und die Militärpilotin folgt nun als nächster Ausbildungsschritt die Instrumentenflugausbildung. Im Dezember erfolgt anschließend die Zuteilung zur Einsatzpilotenausbildung für Hubschrauber, Flächenflugzeuge, Jets oder Transportflugzeuge. Sechs Piloten haben ihre weiterführende Typenausbildung bereits begonnen. Diese dauert je nach Luftfahrzeugtyp bis zu vier Jahren. Erst danach sind sie vollständig ausgebildete Einsatzpilotinnen und Einsatzpiloten.
Der Kommandant der Luftstreitkräfte, Generalmajor Gerfried Promberger, zeigt sich über den starken Nachwuchs erfreut: „Mit 17 neuen Militärpilotinnen und Militärpiloten stärken wir die Zukunft unserer Luftstreitkräfte. Besonders freut mich, dass auch eine ausgezeichnete Pilotin ihren Dienst antritt – ein starkes Vorbild für kommende Generationen. Unsere Absolventinnen und Absolventen haben eine der anspruchsvollsten Ausbildungen auf dem Weg zur Einsatz-Militärpilotin beziehungsweise zum Einsatz-Militärpiloten erfolgreich gemeistert und übernehmen künftig Verantwortung für den Schutz unseres Luftraums und der österreichischen Bevölkerung. Ich gratuliere ihnen herzlich, wünsche ihnen stets eine sichere Hand und heiße sie im Team der Luftstreitkräfte willkommen. Glück ab, Gut Land!“
Auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner sieht die hohe Zahl an Nachwuchspilotinnen und -piloten als wichtigen Schritt für die Zukunft: „Pilotin oder Pilot beim Bundesheer ist ein Traumberuf. Dafür brauchen wir die besten Frauen und Männer. Sie erhalten eine exzellente Ausbildung und hervorragende berufliche Perspektiven. Gleichzeitig setzen wir den Modernisierungskurs unserer Luftstreitkräfte konsequent fort – sowohl bei den Hubschraubern als auch bei den Flugzeugen.“
Rückfragen & Kontakt
Bundesministerium für Landesverteidigung
Telefon: +43 664-622-1005
E-Mail: [email protected]
Website: http://www.bundesheer.at
@Bundesheerbauer
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLA







