- 11.07.2026, 09:00:33
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Zehetner/Totschnig: 7,72 Millionen Euro für Österreichs alpine Infrastruktur
Bundesregierung setzt Unterstützung für Schutzhütten fort: Neuer Fördercall startet ab 13. Juli

Die Bundesregierung setzt ihre Unterstützung für Österreichs alpine Infrastruktur fort: Im Jahr 2026 stehen im Rahmen des 15-Millionen-Euro-Pakets insgesamt 7,72 Millionen Euro für Österreichs alpine Vereine bereit. Ab 13. Juli werden davon 5 Millionen Euro in Form eines weiteren EU-kofinanzierten Fördercalls auf Basis des GAP-Strategieplans 2023–2027 ausgelobt. Unterstützt werden Investitionen in die Erhaltung, Modernisierung und nachhaltige Weiterentwicklung von Schutzhütten im alpinen Raum.
„Unsere Schutzhütten, Wanderwege und alpinen Steige sind ein zentraler Teil des Bergerlebnisses in Österreich. Mit 7,72 Millionen Euro im Jahr 2026 setzen wir die Unterstützung für die alpinen Vereine konsequent fort und stellen sicher, dass wichtige Investitionen in Erhalt, Sicherheit und Qualität möglich bleiben. Mit Hilfe des letzten Fördercalls im vergangenen Jahr ist es uns bereits gelungen, 17 wichtige Projektvorhaben zur Sanierung und Instandhaltung unserer Schutzhütten zu unterstützen“, betont Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner.
„Die Arbeit und das Engagement der alpinen Vereine sind von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Alpine Schutzhütten sind ein wesentlicher Bestandteil der Infrastruktur im ländlichen Raum und leisten einen großen Beitrag zu Sicherheit, Orientierung und nachhaltiger Nutzung unserer Alpen. Mit der Unterstützung im Rahmen des GAP-Strategieplan Österreich 2023–2027 stellen wir sicher, dass notwendige Investitionen zum Erhalt der bestehenden Strukturen ermöglicht werden. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit dieser Einrichtungen langfristig zu sichern und gleichzeitig mit ökologischen und wirtschaftlichen Anforderungen in Einklang zu bringen“, so Bundesminister Norbert Totschnig bei einem Besuch im Peilsteinhaus im Triestingtal in Niederösterreich.
Österreich verfügt über ein Netz von rund 430 Schutzhütten und über 50.000 Kilometern an Wanderwegen und alpinen Steigen. Diese Infrastruktur bildet die Grundlage für einzigartige Bergerlebnisse, die sowohl die lokale Bevölkerung als auch Gäste zunehmend ansprechen. Mit der Fortsetzung der jahrzehntelangen Unterstützung für die alpinen Vereine bekennt sich die Bundesregierung klar zum Erhalt sowie zur Weiterentwicklung dieser wichtigen Infrastruktur und überzeugt sich auch gerne selbst vor Ort vom Erfolg des Mitteleinsatzes.
Erst diese Woche stattete Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner der Bleckwandhütte am Wolfgangsee einen Besuch ab, die nach Errichtung eines geförderten Ersatzbaues neu eröffnet wurde. Gleichzeitig nahm Landwirtschaftsminister Totschnig das Peilsteinhaus im Triestingtal in Augenschein.
Der GAP-Strategieplan 2023-2027 stellt die Grundlage für die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sowie den Einsatz von Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raumes (ELER) im Zeitraum 2023-2027 dar. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) fungiert als Fonds-korrespondierendes Ressort für Österreich, während das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) für die Abwicklung der tourismusspezifischen Maßnahmen des Bundes verantwortlich zeichnet.
Auch die kürzlich präsentierte Tourismusstrategie „Vision T“ stellt regionale Wertschöpfung, Wertschätzung und Werterhalt in den Mittelpunkt. „Gerade die alpine Infrastruktur zeigt, wie eng diese Ziele zusammenhängen: Schutzhütten und Wege sichern Naturerlebnis und Sicherheit am Berg, stärken regionale Betriebe und erhalten wertvolle Infrastruktur in den ländlichen Räumen. Die alpinen Vereine leisten hier seit Jahrzehnten unverzichtbare Arbeit. Diese Arbeit unterstützen wir gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium auch weiterhin“, so Zehetner.
Neuer Fördercall startet mit 13. Juli
Ab 13. Juli 2026 startet der nächste Fördercall für alpine Infrastruktur. Der Call ist mit 5 Millionen Euro inklusive EU-Kofinanzierung dotiert und wird im Rahmen der für 2026 vorgesehenen Jahrestranche von 7,72 Millionen Euro abgewickelt. Unterstützt werden Investitionsmaßnahmen zur Erhaltung, Modernisierung und nachhaltigen Weiterentwicklung der alpinen Infrastruktur, die über das Leistungsspektrum der ehrenamtlichen Tätigkeiten der Mitglieder sowie Helferinnen und Helfer der alpinen Vereine hinausgehen
Rückfragen & Kontakt
Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.bmwet.gv.at
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