- 10.07.2026, 10:57:03
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FCG-ÖAAB-AK: cool bleiben trotz hoher Temperaturen
Hitzeschutzverordnung geht in richtige Richtung
Heute ist Siebenbrüdertag. Laut Bauernregel entscheidet das heutige Wetter, wie sich die kommenden sieben Wochen wettertechnisch gestalten werden. Womit man jedenfalls wieder rechnen muss, sind Temperaturen über 30 Grad. „Das ist natürlich schön, wenn man Urlaub hat und der Hitze an Seen oder in den Bergen entfliehen kann. Für alle, die arbeiten müssen, können die Temperaturen zur Herausforderung werden“, weiß Fritz Pöltl, FCG-ÖAAB Fraktionsführer in der Arbeiterkammer Wien. Er erinnert vor dem Sommer, dass Arbeiten bei Hitze einen gewissenhaften Umgang brauche. Die FCG-ÖAAB-AK Fraktion klärt auf, dass es keinen gesetzlichen Anspruch auf „hitzefrei“ gibt. Arbeitgeber seien jedoch per Fürsorgepflicht gesetzlich verpflichtet, Arbeitnehmer:innen vor gesundheitlichen Gefahren durch Hitze zu schützen.
Hitzeschutzverordnung im nächsten Schritt auf Innenräume ausweiten
Positiv sieht Pöltl die mit 1.1.2026 in Kraft getretene Hitzeschutzverordnung. „Damit wurde eine langjährige Forderung von AK und Gewerkschaften umgesetzt. Bei den sich verändernden klimatischen Bedingungen ein wichtiger Schritt, um Arbeitnehmer:innen zu schützen“, ist Pöltl überzeugt. Darüber hinaus schaffe die Verordnung nicht nur gesündere Arbeitsbedingungen, sie helfe auch, Arbeitsausfälle durch Krankheit zu minimieren. „Somit zahlt sie in die heimische Wirtschaft ein“, so Pöltl. Nun sei es wichtig, im nächsten Schritt die Hitzeschutzverordnung auch auf Innenräume auszuweiten, denn auch dort klettern Temperaturen oftmals nach oben und erschweren das Arbeiten. „Hier ist die Bundesregierung auf dem richtigen Weg, aber Arbeitnehmer:innen könnten noch mehr geschützt werden. Dann würde auch ich mit coolem Kopf in den Sommer gehen“, so Pöltl abschließend.
Rückfragen & Kontakt
FCG-ÖAAB-AK Fraktion Wien
Fritz Pöltl
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