• 09.07.2026, 14:51:33
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Svazek/Zauner: „Erneuerbare-Energien-Gesetz Verkehr wird das Leben der Salzburger massiv verteuern“

Salzburgs freiheitliche Regierungsmitglieder fordern Stopp des Erneuerbare-Energien-Gesetzes Verkehr (EEG-V)

Salzburg (OTS) - 

Landeshauptfrau Stellvertreterin Marlene Svazek und Landesrat Martin Zauner stellen sich hinter die Warnungen aus der Branche, die erstmals öffentlich Alarm schlägt: Verkehrs- und Energiebranche befürchten im Endausbau eine Vervielfachung der Kraftstoffpreise, die Salzburgs Pendler, Betriebe und Familien mit voller Wucht treffen werden. „Wenn die Branchenvertreter aus der Praxis vor einer möglichen Vervielfachung der Spritpreise warnen, dann ist das kein Sturm im Wasserglas, sondern eine auf die Salzburger wie ganz Österreich zukommende weitere Teuerungswelle. Was in Wien als Klimaschutz etikettiert wird, kommt in Salzburg als Preisschock an der Zapfsäule an. Als Regierungspolitiker ist es unsere Pflicht, die Salzburger aufzuklären, was ÖVP, SPÖ und NEOS auf Bundesebene planen“, so Landeshauptfrau Stellvertreterin Marlene Svazek. „Dieses Gesetz ist ein Inflationsturbo mit Ansage und wir sollen einmal mehr die Zeche für eine realitätsferne Ideologie zahlen.“

Teuerung, die jeden trifft – nicht nur an Tankstellen

Landesrat Martin Zauner verweist auf die Kettenwirkung für den gesamten Standort: „Wer glaubt, das treffe nur Autofahrer, der irrt. Wird der Treibstoff teurer, wird der Warentransport teurer – und am Ende jedes Produkt im Supermarkt, jede handwerkliche Leistung und auch jede Baustelle. In einem Bundesland wie Salzburg, wo Menschen eben auf ihr Auto und Betriebe auf funktionierende Transportwege angewiesen sind, schlägt das doppelt durch. Das EEG-V verteuert nicht nur die Mobilität, sondern die gesamten Kosten des täglichen Lebens.“ Besonders scharf kritisieren die Freiheitlichen die Doppelmoral der Bundesregierung: „Man präsentiert den Menschen eine Spritpreisbremse von 0,8 Cent pro Liter, die man mit der Lupe suchen muss und bereitet gleichzeitig im Hintergrund eine Belastung vor, die diese Mini-Entlastung um ein Vielfaches übersteigt. Das ist keine Entlastungspolitik, das ist Sand in den Augen der Bürger, während die nächste Kostenlawine bereits heranrollt“, so Zauner.

Ideologiegetrieben statt technologieoffen

Svazek und Zauner warnen zudem vor den Folgen für die heimische Betriebslandschaft: „Überzogene Vorgaben, unklare Verfahren und drohende Strafzahlungen drängen genau jene kleinen und mittleren Energiehändler aus dem Markt, die für Versorgungssicherheit in den Regionen sorgen. Wer den Kleinen unerfüllbare Auflagen aufbürdet, stärkt am Ende nur die Marktmacht der großen Konzerne. Das ist das Gegenteil einer vernünftigen Standortpolitik.“ Die FPÖ Salzburg schließt sich damit der Forderung der FPÖ

Bundespartei nach einer grundlegenden Überarbeitung an. „Wir brauchen echte Technologieoffenheit und realistische Ziele statt Zwangselektrifizierung durch die Hintertür. Flüssigtreibstoffe bleiben für Verkehr, Landwirtschaft, Einsatzorganisationen und Wirtschaft auf absehbare Zeit unverzichtbar. Eine Politik, die das ignoriert, opfert Versorgungssicherheit und leistbare Preise auf dem Altar einer verfehlten Klima-Ideologie“, betonen Svazek und Zauner abschließend. „Salzburgs freiheitliche Regierungsmitglieder werden sich diese Belastung nicht gefallen lassen. Wir stehen an der Seite der Salzburger, der Pendler und unserer heimischen Unternehmen.“

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Die Salzburger Freiheitlichen
Johann Kaltenleithner, BA
Telefon: 066488286826
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