• 09.07.2026, 11:16:02
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EU-Innovationsranking: Österreich behauptet starke Platzierung

European Innovation Scoreboard 2026 bringt wieder starkes Ergebnis: Österreich belegt Platz 8 und gehört zu den „Strong Innovators“

Wien (OTS) - 

Im European Innovation Scoreboard der EU-Kommission belegt Österreich den 8. Rang und behauptet damit seinen Platz in der Riege der „Strong Innovators“. Die Rangliste basiert auf 32 Indikatoren zur Messung der Innovationskraft eines Landes. In der aktuellen Ausgabe des Innovation Scoreboard punktet Österreich vor allem bei der Zahl der Patent-, Marken- und Designanmeldungen, bei Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie bei der engen Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft im Innovationsbereich.

Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur: „Platz 8 im European Innovation Scoreboard ist ein starkes Zeugnis für den Innovationsstandort Österreich. Dieses Ergebnis kommt nicht von ungefähr: Es ist der Verdienst unserer Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der vielen klugen Köpfe in diesem Land. Das ist die Basis für Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Arbeitsplätze von morgen. Als Bundesregierung werden wir weiterhin massiv in den heimischen Innovationsstandort investieren, Beweis dafür ist nicht zuletzt der FTI bis 2029, in Höhe von 5,5 Mrd. Euro.“

Stefan Harasek, Präsident des Österreichischen Patentamts: „Diese starke Platzierung bestätigt einmal mehr: Österreich zählt in der sich nur zögerlich erholenden Wirtschaftsdynamik zu den Innovationsmotoren Europas und muss sich auch im internationalen Vergleich nicht verstecken. Unsere aktuellen Anmeldezahlen beim Österreichischen Patentamt deuten darauf hin, dass sich dieser erfolgreiche Kurs fortsetzt.“

Schweden wieder an der Spitze

Die Spitzenplätze sind seit dem letzten Ranking unverändert: Schweden, Dänemark und die Niederlande führen die Liste als „Innovation Leaders“ an. Neu ist hingegen, dass Finnland nicht mehr in dieser Gruppe vertreten ist, sondern sich mit Österreich in der Gruppe der „Strong Innovators“ einreiht. In dieser Gruppe, deren Ergebnis über dem EU-Durchschnitt liegt, platziert sich Österreich in der Mitte – und damit hinter Finnland, Belgien, Irland und Luxemburg, aber vor Deutschland, Frankreich, Estland und Malta.

Zu den Stärken Österreichs zählen der Bereich geistiges Eigentum (Patent-, Marken- und Designanmeldungen), die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im öffentlichen und privaten Sektor, die Zahl der öffentlich-privaten Co-Publikationen sowie die direkte und indirekte Forschungsförderung im Business-Sektor.

Auch andere bedeutende Volkswirtschaften und Nachbarländer der EU wurden in der Studie erfasst. Das innovativste Land weltweit ist demnach Südkorea. Führend in Europa – aber kein EU-Land – ist wie schon im Vorjahr die Schweiz.

Weiterführende Informationen

Website des European Innovation Scoreboard

Rückfragen & Kontakt

Österreichisches Patentamt
Mag. (FH) Raffael Fritz
Telefon: +43 664 882 79 241
E-Mail: [email protected]
Website: patentamt.at

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