- 09.07.2026, 10:00:32
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MERCUR 2026: Innovation „Made in Vienna” als Motor für den Standort
Diesjährige Preisträger in den Kategorien Kreativität, Gesundheit, Nachhaltigkeit, Digitalisierung: Mass Tech Innovations GmbH – nagene GmbH – Wohnio GmbH – Nejo FlexCo
„Innovation in Wien bedeutet nicht nur gute Ideen zu haben, sondern diese auch erfolgreich auf den Markt zu bringen und echten Nutzen zu stiften“, sagt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien anlässlich der Verleihung des diesjährigen MERCUR Awards. Der Innovationspreis der WK Wien macht sichtbar, wie eng technologische Entwicklung, wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftlicher Mehrwert miteinander verbunden sind.
„Wien ist ein Standort, der Innovation ermöglicht. Unsere Unternehmen nutzen dieses Umfeld, um Lösungen mit internationaler Strahlkraft zu entwickeln. Das beweisen die Gewinner des MERCUR jedes Jahr aufs Neue“, sagt Ruck: „Diese Innovationskraft ist eine der Säulen für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Stadt.“
Heuer gab es 87 Einreichungen für den MERCUR Innovationspreis in den Kategorien Kreativität, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Wie bereits in den Vorjahren ermittelte das Industriewissenschaftliche Institut auf Basis eines wissenschaftlichen Bewertungssystems die besten Projekte. Den Siegern winkt ein Preisgeld in der Höhe von 8.000 Euro.
Die Preisträger des MERCUR 2026
Kategorie Kreativität
Mass Tech Innovations GmbH – „Mass Tech Innovations – Redefining the Socket Standard”
Die Bauweise von Steckdosen blieb über Jahrzehnte hinweg weitgehend unverändert. Mass Tech Innovations durchbrach dieses Muster und ermöglichte einen Paradigmenwechsel. Die ausfahrbare, flächenbündig integrierte Steckdose hat eine Einbautiefe von nur 19 Millimeter und kann erstmals in dünne Oberflächen wie Möbel oder Tischplatten integriert werden.
Kategorie Gesundheit
nagene GmbH – „Next-Generation DNA Synthesis Platform for Complex Genes and GMP Applications”
Die Herstellung synthetischer DNA ist eine Schlüsseltechnologie der modernen Biotechnologie und hat ihre Tücken. Die neuartige Plattform ist gezielt auf lange und hochkomplexe DNA-Sequenzen ausgerichtet. Dadurch können komplexe Gene schneller, zuverlässiger und in höherer Qualität hergestellt werden. Das eröffnet neue Perspektiven – etwa für mRNA- und DNA-Therapeutika, Zell- und Gentherapie sowie Impfstoffentwicklung.
Kategorie Nachhaltigkeit
Wohnio GmbH – „Wohnio: KI und IoT-basierte Heizoptimierung für den mehrgeschoßigen Wohnbau“
Rund 80 Prozent der Heizsysteme in mehrgeschoßigen Wohnbauten laufen derzeit ineffizient, verursachen hohe Betriebskosten und belasten die Umwelt. Die Technologie kombiniert minimal-invasive IoT-Hardware, cloudbasierte Optimierung und einen digitalen Zwilling der Heizanlage. Gesteuert wird sie direkt im Heizkeller, ohne in Wohnungen oder den laufenden Betrieb einzugreifen. Mieter profitieren von einer Heizkostenreduktion um bis zu 30 Prozent. Pro Gebäude werden rund 16 Tonnen CO2 eingespart.
Kategorie Digitalisierung
Nejo FlexCo - „Nejo – der KI-Kompass für den österreichischen Arbeitsmarkt”
Derzeit bleibt der Großteil der offenen Stellen für Jobsuchende unsichtbar, da viele Positionen nicht auf klassischen Jobportalen veröffentlicht werden. Die Technologie kombiniert automatisiertes Crawling von Karriereseiten und Online-Quellen, einen Echtzeit-Index des Arbeitsmarktes und eine KI-gestützte Analyse und Verarbeitung der Stellenanzeigen. Damit wird der „Hidden Job Market“ erstmals systematisch sichtbar und für Jobsuchende zugänglich und es entstehen Echtzeit-Einblicke in tatsächlich nachgefragte Skills.
Mehr als 35 Jahre Tradition
Der MERCUR Innovationspreis wird seit 1987 jedes Jahr an die innovativsten Betriebe Wiens vergeben. Insgesamt gab es bereits 245 Preisträger. Wiener Unternehmen können sowohl Produkt- als auch Prozessinnovationen einreichen; vorausgesetzt, die eingereichten Projekte sind entweder bereits auf dem Markt oder eine wirtschaftliche Verwertung steht unmittelbar bevor.
Mehr Infos: wko.at/wien/mercur
Rückfragen & Kontakt
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