- 30.06.2026, 10:17:32
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ÖVP-Greco: Ortstaxen-Erhöhung tritt in Kraft – SPÖ und Neos belasten Wiener Hotellerie weiter
Wiener Volkspartei kritisiert Ablehnung ihrer Anträge und fordert keine weitere Erhöhung auf 8 Prozent
Mit 1. Juli tritt die erste Erhöhung der Wiener Ortstaxe von 3,2 auf 5 Prozent in Kraft. Für die Wiener Volkspartei ist dies ein weiterer Schritt in einer Serie von Belastungen für eine Branche, die für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Wien von zentraler Bedeutung ist. Besonders kritisch ist dabei, dass SPÖ und Neos die im Zuge des Rechnungsabschlusses eingebrachten Anträge der Wiener Volkspartei zur Entlastung der Hotellerie abgelehnt haben.
„Während in Wien nahezu alles teurer wird, trifft die nächste Belastungswelle nun die Wiener Hotellerie. Die Betriebe kämpfen bereits mit steigenden Energie-, Personal-, Wasser- und Müllkosten. Statt die Rahmenbedingungen zu verbessern, erhöht die SPÖ-Neos-Stadtregierung nun zusätzlich die Ortstaxe und verschärft damit den wirtschaftlichen Druck auf eine Branche, die wesentlich zum Erfolg des Tourismusstandorts Wien beiträgt“, kritisiert die Tourismussprecherin der Wiener Volkspartei, Stadträtin Kasia Greco.
Die Wiener Hotellerie verzeichnet zwar Rekordnächtigungen, die wirtschaftliche Situation vieler Betriebe bleibt jedoch angespannt. Die Gewinnmargen sind gering, während die Kosten in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind. Gleichzeitig besteht weiterhin keine Garantie, dass die zusätzlichen Einnahmen aus der Ortstaxe wieder dem Tourismusstandort Wien zugutekommen. „Besonders unverständlich ist, dass SPÖ und NEOS unsere, in Abstimmung mit der österreichischen Hotelvereinigung erarbeiteten, Vorschläge abgelehnt haben. Wir haben keine weitere Erhöhung von 5 auf 8 Prozent, eine verpflichtende Zweckwidmung der Einnahmen sowie eine gesonderte Ausweisung der Ortstaxe gefordert. Alle drei Maßnahmen hätten für mehr Fairness, Transparenz und Planbarkeit gesorgt. Stattdessen hält die Stadtregierung an ihren Plänen und Erhöhungen zu Lasten der Wiener Hotellerie fest“, so Greco.
„Wer die Wiener Hotellerie immer weiter belastet, gefährdet langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandorts Wien. Wien braucht eine Tourismuspolitik, die die Betriebe als Partner sieht und nicht als zusätzliche Einnahmequelle der Stadtregierung“, so Greco abschließend.
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