- 30.06.2026, 10:07:32
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Summer Learning Loss: So können Eltern gegensteuern
Über die Sommerferien geht einiges Wissen verloren, das sich Kinder während des Schuljahres erarbeitet haben. Der Österreichische Bundesverlag (öbv) zeigt, was Eltern tun können, um das zu verhindern.
Kaum ist das Zeugnis verteilt, wandern Hefte und Schulbücher für neun Wochen in die Schublade. Dass dabei ein Teil des mühsam erarbeiteten Wissens verloren geht, ist belegt. In der Bildungsforschung ist das Phänomen als „Summer Learning Loss" bekannt – der schleichende Verlust von Gelerntem über den Sommer. Die gute Nachricht: Schon kleine Routinen reichen aus, um Kinder über den Sommer hinweg in Übung zu halten.
„Kinder lernen auch außerhalb des Klassenzimmers. Gerade die Sommerferien bieten die Chance, Wissen auf eine entspannte und alltagsnahe Weise zu vertiefen. Schon wenige Minuten pro Tag reichen aus, um wichtige Kompetenzen zu erhalten und die Freude am Lernen zu fördern
", so Philipp Nussböck, Geschäftsführer des öbv.
Drei Tipps für einen lernfreundlichen Sommer:
1. Wissen spielerisch in den Alltag holen
Lernen passiert nicht nur am Schreibtisch, sondern beim Einkaufen, Kochen oder im Urlaub. Wer lernt, sich das Urlaubstaschengeld selbst einzuteilen, trainiert nebenbei mathematische Fähigkeiten, etwa beim Umrechnen in die Fremdwährung. Auch das Lesen von Rezepten, Abwiegen und Umrechnen hilft, Gelerntes zu vertiefen. Im Urlaub lassen sich spielerisch ein paar Vokabeln in der Landessprache aufschnappen, und ein Tagebuch über die Ferienerlebnisse fördert die Schreibkompetenz – ganz ohne, dass es sich nach Üben anfühlt.
2. Gemeinsam einen Blick ins Schulbuch werfen
Viele Eltern sind recht gut im Bilde, in welchen Bereichen ihr Kind noch Übung braucht. Statt die Schulbücher gleich wegzuräumen, können Eltern im Laufe der Ferien entsprechende Aufgaben aus dem Schulbuch mit den Kindern wiederholen. Wenn die Einschätzung schwerfällt, hilft ein gemeinsamer Blick ins Schulbuch: Welche Geschichte hat dir am besten gefallen? Welches Kapitel war besonders schwierig? Auf diese Weise lassen sich Kinder ohne großen Druck dazu motivieren, sich mit Lerninhalten zu beschäftigen.
3. Mit Sommertrainingsheften dranbleiben
Zu vielen Schulbüchern der Volksschule und der Sekundarstufe I gibt es passende Sommertrainings. Der öbv bietet etwa Sommertrainings für Deutsch, Mathematik und Englisch an. Kinder wiederholen damit den Stoff des vergangenen Schuljahres eigenständig und in kleinen Portionen, bunt aufbereitet und ohne Notendruck. Ein herausnehmbares Lösungsheft ermöglicht die Selbstkontrolle. Wer unverbindlich starten möchte, findet auf der öbv-Website außerdem kostenlose Kopiervorlagen sowie Materialien zum Spielen und Basteln zum Download, ideal für eine Lernrunde am Vormittag oder wenn das Wetter mal nicht mitspielt.
„Am Ende zählt vor allem eines: Ferien dürfen Ferien bleiben
“, betont Philipp Nussböck. „Lernen im Sommer sollte möglichst spielerisch in den Alltag integriert werden. Auch wenn hin und wieder geübt wird, ist entscheidend, dass die Erholung im Vordergrund steht.
”
Infos und Materialien zu den Sommertrainings des öbv finden Sie unter: https://www.oebv.at/sommertrainings
Rückfragen & Kontakt
öbv - Österreichischer Bundesverlag Schulbuch
Janina Hofmann
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