• 30.06.2026, 09:00:34
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FW-Langthaler: Arbeiterkammer muss endlich raus aus der Zwangsbeitrags-Komfortzone!

Prolongierter Millionenregen für das AK-System, während Pensionisten, Familien und Unternehmen belastet werden, ist ein Skandal!

Wien (OTS) - 

Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) kritisiert den nächsten, prolongierten Millionenregen für die Arbeiterkammer mit scharfen Worten. Während die ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung Familien, Pensionisten, Arbeitnehmer und Betriebe mit ihrem Doppelbudget massiv belastet, wird die Arbeiterkammer durch die außerordentliche Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage automatisch mit weiteren Millionen aus den Zwangsbeiträgen versorgt.

Bereits 2024 kassierte die Arbeiterkammer rund 653 Millionen Euro an Pflichtbeiträgen und verfügt zusätzlich über beträchtliche Rücklagen. Dennoch fließen nun weitere Millionen, ohne dass die AK auch nur den geringsten Reform- oder Sparwillen erkennen lässt, geschweige denn ihre Mitglieder entlastet. Für die FW ist das ein weiteres Paradebeispiel dafür, wie sich eine Zwangskörperschaft jeder wirtschaftlichen Vernunft entzieht.

Während Unternehmer jeden Euro hart verdienen müssen und Arbeitnehmer unter immer höheren Belastungen leiden, lebt die Arbeiterkammer weiterhin in ihrer komfortablen Zwangsbeitragswelt. Wer ständig mehr Geld erhält, ohne sich dem Wettbewerb stellen zu müssen, verliert zwangsläufig den Anreiz zu Effizienz, Sparsamkeit und echter Mitgliederorientierung.

Die FW fordert daher tiefgreifende Reformen. Wie auch die Wirtschaftskammer muss auch die Arbeiterkammer endlich verschlankt, betriebswirtschaftlich geführt und von ihren Pflichtmitgliedschaften befreit werden. Wer behauptet, unverzichtbare Arbeit für seine Mitglieder zu leisten, braucht keine gesetzlich verordneten Zwangsbeiträge. Gute Leistungen setzen sich auch am freien Markt durch.

FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler unmissverständlich: „Während Arbeitnehmer, Familien und Betriebe jeden Euro zweimal umdrehen müssen, schwimmt das System der Arbeiterkammer im Geld der Zwangsbeiträge und wird von dieser Bundesregierung auch noch mit weiteren Millionen bedacht. Wer wirklich gute Arbeit leistet, braucht keinen gesetzlichen Beitragszwang. Die Arbeiterkammer muss endlich aus ihrer Zwangsbeitrags-Komfortzone heraus, konsequent verschlankt und auf Freiwilligkeit umgestellt werden. Schluss mit roten Privilegien auf Kosten der arbeitenden Menschen und Leistungsträger."

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