- 24.06.2026, 17:47:02
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Diesner-Wais ad Rosenkranz: Wer von Partnerschaft spricht, muss Gemeinden und Grundeigentümer auch tatsächlich einbinden
Nationalrätin Martina Diesner-Wais fordert volle Transparenz und verbindliche Information bei Erhebungen in Europaschutzgebieten
„Wenn FPÖ-Naturschützerlandesrätin Susanne Rosenkranz davon spricht, dass Naturschutz Menschen braucht, die vor Ort präsent sind, mit den Grundeigentümern sprechen und Gemeinden einbinden, dann muss dieser Anspruch auch in der Praxis umgesetzt werden“, reagiert Bauernbund-Nationalrätin Martina Diesner-Wais auf die jüngste Aussendung der Landesrätin.
Gerade bei den laufenden Datenaktualisierungen in Europaschutzgebieten erleben viele Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer sowie Bewirtschafter derzeit eine andere Realität. „Während in anderen Bundesländern eine Informationspflicht für Gemeinden und Grundeigentümer besteht, erfahren in Niederösterreich viele Betroffene gar nicht, dass auf ihren Flächen Erhebungen stattfinden oder stattgefunden haben. Wer von Zusammenarbeit spricht, muss die Menschen aber von Beginn an einbinden und darf nicht über ihre Köpfe hinweg handeln“, betont Diesner-Wais.
Die Aussagen der FPÖ-Naturschützerlandesrätin Susanne Rosenkranz würden ein klares Ziel formulieren. Nun müsse diesem Anspruch aber auch die entsprechende Umsetzung folgen. So fordert Diesner-Wais eine vollständige Transparenz und eine verbindliche Einbindung aller betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer sowie Bewirtschafter bei sämtlichen Datenaktualisierungen von Europaschutzgebieten.
„Gerade weil die erhobenen Daten unmittelbare Auswirkungen auf die Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Flächen haben können, braucht es einen transparenten und nachvollziehbaren Prozess. Die Grundeigentümer müssen wissen, was auf ihren Flächen passiert und welche Konsequenzen daraus entstehen können“, so Diesner-Wais.
Naturschutz könne langfristig nur dann erfolgreich sein, wenn er gemeinsam mit den Menschen gestaltet werde, die tagtäglich Verantwortung für diese Flächen übernehmen.
„Vertrauen entsteht durch Information, durch Transparenz und durch echte Beteiligung. Wer Partnerschaft einfordert, muss sie auch leben. Denn nachhaltiger Naturschutz funktioniert nur mit den Grundeigentümern und nicht ohne sie“, so Diesner-Wais abschließend.
Zugleich fordert Nationalrätin Martina Diesner-Wais die FPÖ-Naturschützerlandesrätin Susanne Rosenkranz auf, endlich auch bei den zunehmenden Problemen durch Fischotter und Biber tätig zu werden.
„Wer den Anspruch erhebt, Naturschutz gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu gestalten, darf die Sorgen und Herausforderungen der Grundeigentümer, Bewirtschafter sowie der Teich- und Gewässerwirtschaft nicht länger ignorieren. Gerade beim Fischotter und beim Biber braucht es nun rasch wirksame Maßnahmen und praktikable Lösungen. Hier ist die Landesrätin gefordert, ihrer Verantwortung nachzukommen und endlich aktiv zu werden“, so Diesner-Wais.
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