- 24.06.2026, 13:28:02
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Neues Center for Digital Humanism Vienna stärkt Wien als internationale Hauptstadt des Digitalen Humanismus
Stadt Wien, Bund und Universitäten stärken Wien als internationale Hauptstadt des Digitalen Humanismus
Wien setzt einen weiteren Meilenstein und baut seine internationale Vorreiterrolle im Digitalen Humanismus konsequent aus. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wissenschaft, der Universität Wien, der TU Wien, der Wirtschaftsuniversität Wien und der Central European University (CEU) unterstützt die Stadt Wien die Gründung des neuen Center for Digital Humanism Vienna (CDH Vienna). Designierter Direktor des neuen Zentrums wird Peter Knees, Professor für Informatik an der TU Wien.
Die Gründung des CDH Vienna erfolgt im Rahmen der internationalen Digital Humanism Conference 2026, die diese Woche in Wien stattfindet. Mit dem neuen Zentrum vertiefen Bund, Stadt und Universitäten ihre langjährige Zusammenarbeit im Bereich des Digitalen Humanismus und stärken Wien als international sichtbaren Forschungs- und Innovationsstandort.
Wien baut internationale Spitzenposition aus
Der Digitale Humanismus hat seinen Ursprung in Wien und gilt heute international als wegweisender Ansatz, um technologische Innovation mit demokratischen Werten, gesellschaftlicher Verantwortung und internationaler Handlungsfähigkeit zu verbinden.
Vizebürgermeisterin Barbara Novak sieht in der Gründung des neuen Zentrums ein starkes Signal für die digitale Zukunft Wiens: „Digitalisierung ist für Wien kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, das immer den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Mit dem neuen Zentrum für Digitalen Humanismus setzen Stadt und Wissenschaft gemeinsam ein starkes Zeichen für eine wertebasierte digitale Zukunft. Unser Ziel bleibt klar: Moderne Technologien sollen das Leben erleichtern, Teilhabe stärken und dem Gemeinwohl dienen.“
Für Wiens Kultur- und Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler ist die Gründung des neuen Zentrums ein weiterer Meilenstein, um Wiens internationale Vorreiterrolle im Digitalen Humanismus nachhaltig zu stärken: „Wien hat sich in den vergangenen Jahren als internationale Hauptstadt des Digitalen Humanismus etabliert. Diese Position bauen wir konsequent aus: Mit dem Center for Digital Humanism Vienna investieren wir in Spitzenforschung und schaffen einen Ort, an dem die großen Fragen der Digitalisierung gemeinsam mit Wissenschaft, Politik und Gesellschaft bearbeitet werden. Denn die Digitalisierung darf nicht dem freien Markt überlassen werden, sondern muss von uns allen politisch, ethisch und demokratisch gestaltet werden. So setzt Wien ein starkes internationales Zeichen für technologischen Fortschritt im Dienst des Menschen.“
Für Stefan Gara, Wissenschafts- und Digitalisierungssprecher der NEOS Wien, zeigt das neue Zentrum, wie technologische Innovation und gesellschaftliche Verantwortung erfolgreich miteinander verbunden werden können: „Digitaler Humanismus bedeutet, dass der Mensch auch im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz die letzte Instanz bleibt. Technologie soll unsere Freiheit erweitern – nicht unsere Entscheidungen ersetzen. Deshalb sind Bildung, kritisches Denken und digitale Mündigkeit die entscheidenden Zukunftskompetenzen unserer Zeit. Mit dem Center for Digital Humanism Vienna zeigt Wien, dass technologische Spitzenforschung, gesellschaftliche Verantwortung und Bildung Hand in Hand gehen und neue Technologien im Sinne der Menschen gestaltet werden.“
Neues Zentrum vernetzt Forschung, Politik und Gesellschaft
Getragen wird das CDH Vienna vom Bundesministerium für Wissenschaft, der Stadt Wien, der Universität Wien, der TU Wien, der WU Wien und der CEU. Das Zentrum wird große interdisziplinäre Forschungs- und Innovationsprojekte koordinieren, wissenschaftliche Expertise für Politik und Verwaltung bereitstellen und internationale Kooperationen im Bereich des Digitalen Humanismus vorantreiben. Es soll Kompetenzen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft bündeln und Wien als zentralen Standort für den gesellschaftlichen Diskurs über die Chancen und Herausforderungen digitaler Technologien weiter stärken.
Digitaler Humanismus als Wiener Erfolgsmodell
Der Digitale Humanismus hat seinen Ursprung in Wien und entwickelt sich zunehmend zu einem internationalen Orientierungsrahmen für die Gestaltung der digitalen Transformation. Mit dem neuen Zentrum erhält dieser Ansatz nun eine dauerhafte institutionelle Verankerung. Für Erich Prem, Organisator der Digital Humanism Conference, ist die Gründung des Zentrums ein wichtiger nächster Schritt: „Der Digitale Humanismus hat sich von einer wichtigen gesellschaftlichen Debatte zu einem konkreten europäischen Gestaltungsansatz entwickelt. Mit dem neuen Zentrum schaffen wir die Voraussetzungen, um Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft noch enger zusammenzubringen und gemeinsam an einer digitalen Zukunft im Dienst der Menschen zu arbeiten.“
Peter Knees übernimmt Aufbau des Zentrums
Als designierter Direktor wird Peter Knees den Aufbau des CDH Vienna begleiten und dessen internationale Vernetzung vorantreiben. „Mit dem CDH Vienna entsteht ein Ort, an dem die vielfältigen Kompetenzen unserer Universitäten zusammenkommen. Unser Ziel ist es, wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden und Wien als internationalen Knotenpunkt für den Digitalen Humanismus weiter auszubauen“, so Peter Knees.
Mit der Gründung des Center for Digital Humanism Vienna setzt Wien gemeinsam mit dem Bund und seinen Universitäten einen weiteren strategischen Schritt, um seine internationale Sichtbarkeit als Wissenschafts-, Forschungs- und Innovationsmetropole auszubauen und die digitale Transformation aktiv im Sinne der Menschen zu gestalten.
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