• 24.06.2026, 11:38:03
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Wirtschaftsparlament der WK Österreich: UNOS bringen umfassende Anträge für Entlastung,Modernisierung und mehr Transparenz & Kontrolle ein

UNOS Delegierte zum Wirtschaftsparlament Österreich
Wien (OTS) - 

Bei der morgigen Sitzung des Wirtschaftsparlaments der Wirtschaftskammer Österreich bringen UNOS – Unternehmerisches Österreich, vertreten durch UNOS Bundessprecher Michael Bernhard, Shari Kuen und Bundessprecher-Stellvertreter Markus Hofer, mehrere Anträge zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich ein. Im Zentrum stehen dabei die Vermeidung einer neuen Lohn-Preis-Spirale, die Modernisierung der Gewerbeordnung, steuerliche Entlastungen für exportorientierte Unternehmen sowie mehr Effizienz und Transparenz in der Kammerorganisation. Ziel ist eine Wirtschaftskammer, die ihre Ressourcen konsequent im Interesse ihrer Mitglieder einsetzt.

„Österreich verliert seit Jahren an Wettbewerbsfähigkeit. Steigende Lohnstückkosten, hohe Abgaben und zu langsame Reformen setzen insbesondere exportorientierte Betriebe massiv unter Druck. Wenn wir diesen Trend nicht stoppen, gefährden wir langfristig Wachstum und Beschäftigung“, erklärt Michael Bernhard, UNOS Bundessprecher.

Lohnnebenkosten senken und Wettbewerbsfähigkeit stärken

Ein zentraler Antrag betrifft die Vermeidung einer neuerlichen Lohn-Preis-Spirale. UNOS fordern eine rasche und substanzielle Senkung der Lohnnebenkosten sowie eine wettbewerbsorientierte Lohnpolitik. Besonders im Fokus steht dabei auch die Kammerumlage 2 (KU2), die schrittweise bis 2029 auf null reduziert werden soll. „Die internationale Wettbewerbsfähigkeit entscheidet sich auch bei den Arbeitskosten. Österreich braucht jetzt eine klare Entlastung statt weiterer Kostensteigerungen“, betont Markus Hofer, UNOS Bundessprecher-Stellvertreter. Und weiter: „Die angekündigte Senkung in Wien zeigt, dass Entlastungen möglich sind, wenn der politische Wille da ist. Jetzt ist auch die Bundesorganisation der Wirtschaftskammer gefordert, entsprechende Maßnahmen umzusetzen.“

Gewerbeordnung modernisieren, Investitionen erleichtern

Auch die Gewerbeordnung soll aus Sicht von UNOS umfassend modernisiert werden, im Besonderen das Betriebsanlagenrecht. UNOS fordern schnellere Verfahren, mehr Genehmigungsfreistellungen, digitale Verfahren sowie eine Stärkung des Bestandsschutzes für bestehende Anlagen. „Investitionen dürfen nicht an langsamen Verfahren scheitern. Wer in Österreich investieren will, braucht Verlässlichkeit, Tempo und klare Regeln“, meint Shari Kuen, UNOS Delegierte zum Wirtschaftsparlament. Ziel ist ein System, das unternehmerische Kompetenz stärker anerkennt und bürokratische Hürden reduziert. „Die aktuelle Gewerbeordnung stammt in ihren Grundzügen aus dem 19. Jahrhundert. Sie passt nicht mehr zu einer Wirtschaft, die von Digitalisierung, Innovation und raschen Veränderungen geprägt ist“, erklärt Kuen.

Transparenz bei Mitteln und klare Kontrolle der Verwendung

Darüber hinaus setzen sich UNOS für mehr Effizienz und Kontrolle innerhalb der Wirtschaftskammer Österreich ein. Im Zuge der Beratungen zum Rechnungsabschluss 2025 zeigt sich, dass sowohl Einnahmen als auch Funktionärsentschädigungen deutlich gestiegen sind. Der Rechnungsabschluss verdeutlicht eine finanziell überaus komfortabel ausgestattete Kammer mit hohen Rücklagen und steigenden Einnahmen aus der KU2. „Gerade dieser finanzielle Spielraum verpflichtet zu Transparenz, Kontrolle und einer spürbaren Entlastung der Mitglieder. Wenn Mittel vorhanden sind, muss nachvollziehbar sein, wie sie eingesetzt werden – und sie müssen auch bei den Unternehmen ankommen“, so Bernhard.

UNOS kritisieren in diesem Zusammenhang insbesondere die Entwicklung der KU2-Einnahmen sowie einzelner Kostenpositionen und sehen darin weiterhin offenen Reformbedarf. „Eine moderne Wirtschaftskammer muss transparent, effizient und auf ihre Kernaufgaben fokussiert sein. Nur wenn Mittel nachvollziehbar eingesetzt werden und die Interessen der Mitglieder im Mittelpunkt stehen, bleibt sie langfristig glaubwürdig als Interessenvertretung der österreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer.“, so Bernhard abschließend.

UNOS - Unternehmerisches Österreich vertreten seit 2014 die Interessen liberal denkender Unternehmerinnen und Unternehmer und sind in acht Wirtschaftsparlamenten präsent.

Rückfragen & Kontakt

UNOS - Unternehmerisches Österreich
Mag. Lena Nagl
Telefon: +4367683414446
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.unos.eu

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