- 22.06.2026, 17:56:32
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JUNOS Studierende ad Holzleitner: Ein Wunschzettel macht noch keine Hochschulstrategie
Friedli: “Ohne grundlegende Reformen mit den Universitäten am Verhandlungstisch droht die Hochschulstrategie 2040 zur Luftnummer zu werden!”
Wissenschaftsministerin Holzleitner (SPÖ) stellte heute einige Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen zur Hochschulstrategie 2040 und daraus abgeleitete Maßnahmen vor. Die JUNOS Studierenden begrüßen darunter vor allem den Fokus auf ein flexibleres Studium, den Willen zu mehr Kooperation, den Grundgedanken der Wissenschaftsregionen sowie die Beendigung der öffentlichen Finanzierung von Privatuniversitäten.
“Ministerin Holzleitner hat einen netten Wunschzettel präsentiert, dieser allein macht aber natürlich noch keine visionäre Hochschulstrategie aus”, stellt Lorenzo Friedli, Bundesvorsitzender der JUNOS Studierenden, klar. “Die Universitäten wurden in der aktuellen Kürzungsdebatte vor den Kopf gestoßen und damit sitzt der größte Teil von Österreichs Hochschulen gar nicht mehr mit am Verhandlungstisch. Wie soll unter diesen Umständen eine wirksame Strategie ausgearbeitet werden, die von allen mitgetragen und auch gegen den Widerstand von Landeshauptleuten umgesetzt wird? Holzleitner scheint das wenig zu interessieren.”
“Ebenso werden grundlegende Reformen wie eine nachhaltige Hochschulfinanzierung weiterhin hartnäckig ignoriert”, macht Friedli deutlich. “Wer nicht will, dass im Drei-Jahres-Takt auf dem Rücken der Studierenden über das Budget gestritten wird, der muss gemeinsam mit uns JUNOS Studierenden für eine breite Finanzierung mit mehr Drittmitteln und nachgelagerten Studienbeiträgen eintreten!”
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Tobias Leitner
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