- 22.06.2026, 14:57:32
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FPÖ Währing kritisiert Ablehnung von Bürgerbefragung und Alternativplanung zum Aumannplatz
Grün-Rot verweigert Mitbestimmung der Bevölkerung und hält an umstrittener Verkehrslösung fest
Die Bezirksvertretung Währing hat in ihrer Sitzung am 18. Juni 2026 die Anträge der FPÖ zur Durchführung einer Bürgerbefragung zur geplanten Umgestaltung des Aumannplatzes sowie zur Erarbeitung einer alternativen Planung mit Erhalt der durchgehenden Befahrbarkeit der Währinger Straße abgelehnt. „Die geplante Umgestaltung des Aumannplatzes ist ein massiver Eingriff in die Verkehrsstruktur des 18. Bezirks. Wenn eine neue Fußgängerzone mitten in der Währinger Straße errichtet und damit eine wichtige Verkehrsverbindung unterbrochen werden soll, wäre es das Mindeste, die Bevölkerung direkt zu befragen. Dass Grün-Rot davor zurückschreckt, zeigt ihr bedenkliches Demokratieverständnis“, kritisiert der Obmann der Währinger Freiheitlichen, LAbg. Udo Guggenbichler.
"Unser Ziel war nicht die Verhinderung einer Aufwertung des Aumannplatzes, sondern eine ganzheitliche Planung, die sowohl eine attraktivere Gestaltung des öffentlichen Raums wie auch die bestehende wichtige Verkehrsverbindung erhält. „Eine moderne Bezirkspolitik muss unterschiedliche Interessen zusammenführen und nicht grüne Lösungen von Bezirksvorsteherin Nossek ohne jede Diskussion durchdrücken“, so Klubobmann Lothar Planner. Der Antrag zur Bürgerbefragung verwies unter anderem darauf, dass die geplante Umgestaltung gemäß Nosseks Grobkonzept erhebliche Auswirkungen auf Verkehr, Wirtschaft und Lebensqualität im Bezirk hätte und mit geschätzten Kosten von bis zu drei Millionen Euro auch eine enorme finanzielle Belastung in Zeiten des Sparzwangs wäre.
Zwtl.: Mehr Sicherheit für Fußgänger in Pötzleinsdorf beschlossen
Grund zur Freude gibt jedoch der einstimmige Beschluss des freiheitlichen Antrags zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beim Schutzweg im Bereich der Haltestelle „Pötzleinsdorfer Friedhof“ der Buslinie 41A. Die zuständigen Stellen der Stadt Wien sollen prüfen, welche Maßnahmen die Sicherheit für Fußgänger verbessern können. „Die FPÖ Währing wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass große Veränderungen im Bezirk mit den Menschen und nicht über ihre Köpfe hinweg umgesetzt werden“, so Guggenbichler und Planner abschließend.
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