- 21.06.2026, 11:00:37
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Gewalt gegen Studierende verurteilen statt wegschieben: AG-Antrag darf nicht im Ausschuss versanden
Mit Unverständnis reagiert die Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Universität für Weiterbildung Krems auf die Entscheidung der linken ÖH-Exekutive in der Bundesvertretung, den Antrag der AktionsGemeinschaft „Nein zur Gewalt“ nicht im Plenum zu behandeln, sondern in den Gleichstellungsausschuss zu verschieben.
„Gewalt gegen Studierende ist kein Randthema und kein Ausschussdetail. Wer Opfer von Gewalt wird, hat Anspruch auf die Solidarität der gesamten Studierendenvertretung. Dass die Bundesvertretung laut ÖH-Exekutive nicht der richtige Ort für diese Diskussion sein soll, ist für uns nicht nachvollziehbar“
, betont Maximilian Veichtlbauer, Vorsitzender der Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Universität für Weiterbildung Krems.
Der Antrag war als Reaktion auf den Angriff auf zwei Studierende in Innsbruck eingebracht worden und sollte eine klare Verurteilung von Gewalt gegen Studierende zum Ausdruck bringen. Statt einer Debatte im höchsten Gremium der österreichischen Studierendenvertretung wurde der Antrag jedoch in den Gleichstellungsausschuss verschoben.
„Es darf keine Rolle spielen, welche politischen oder weltanschaulichen Ansichten die Betroffenen vertreten. Gewalt gegen Studierende muss immer und überall verurteilt werden. Die Bundes-ÖH wäre gut beraten gewesen, hier rasch und eindeutig Stellung zu beziehen“
, so Veichtlbauer.
Die Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft der Universität für Weiterbildung Krems fordert die Bundesvertretung auf, den Antrag nicht in einem Ausschuss versanden zu lassen, sondern sich klar gegen jede Form von Gewalt gegenüber Studierenden zu positionieren. „Die Interessenvertretung aller Studierenden muss gerade dann Haltung zeigen, wenn Studierende Opfer von Gewalt werden“
, hält Veichtlbauer abschließend fest.
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