• 19.06.2026, 12:56:02
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Zwander: Notruf der Bevölkerung darf nicht überhört werden!

Gesundheit ist zu ernst für parteipolitische Spielchen

St. Pölten (OTS) - 

„Zu Beginn der Hitzewelle haben sich ÖVP und FPÖ zu einer emotionalen Überreaktion hinreißen lassen. Ohne Not und vor allem ohne die notwendigen Vorbereitungen soll eine Schließung von 11 Notarztstandorten schon mit April 2027 erzwungen werden. Obwohl wir als SPÖ und unsere Landesrätin Eva Prischl seit vielen Wochen darauf hinweisen, dass die Voraussetzungen dafür noch gar nicht gegeben sind. Eine Gefährdung der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung kommt für uns nicht in Frage. Es muss völlig klar sein, dass im ganzen Land im Notfall Hilfe garantiert ist. Egal, wo man lebt“, sagt SPÖ-Landesgeschäftsführer Wolfgang Zwander und führt fort: „Auf sommerliche Hitzeschlachten und andere politische Kleinkriege lassen wir uns nicht ein. Die Gesundheitsversorgung im Notfall ist dafür viel zu ernst. Für uns ist klar, wir werden die bestehenden Standorte selbstverständlich schützen, solange kein besserer Ersatz vorhanden ist. Eine Zweiklassen-Rettung darf und wird es mit uns nicht geben. Wir werden rechtlich prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, eine Zwangsschließung zu verhindern. Denn für uns ist klar, erst wenn das Anruf-System einsatzbereit ist und funktioniert, kann geschlossen werden. In Zeiten, wo an allen Ecken und Enden Ärzte fehlen, können nicht mutwillig bestehende Systeme beschädigt werden. Die Ängste in der Bevölkerung sind groß und müssen ernst genommen werden. Die Versorgung muss garantiert sein. Da ist keine Zeit für politische Blödheiten“, schließt Zwander.

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