- 19.06.2026, 12:30:32
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Angewandte Festival 2026: 4 Tage Kunst und Diskurs
Die Universität für angewandte Kunst Wien präsentiert von 1. bis 4. Juli Abschlussarbeiten und ein dichtes, frei zugängliches Festivalprogramm.
Von 1. bis 4. Juli 2026 lädt die Universität für Angewandte Kunst Wien zum Angewandte Festival und gibt Einblick in die aktuellen Diskurse aus Kunst, Design, Architektur und Gesellschaft. Ab Mittwoch 16.00 Uhr sind für die Dauer des Festivals die Universitätsstandorte für ein breites Publikum geöffnet, Ausstellungen und Abschlussarbeiten können individuell oder im Rahmen von Führungen besucht werden. Ein multidisziplinäres Programm knüpft an die präsentierten Arbeiten an und zeigt, wie die Angewandte über disziplinäre Grenzen hinweg Impulse in die Gesellschaft trägt. Auch räumlich wirkt das Festival in die Stadt hinein: Für die Dauer des Festivals wird der Oskar-Kokoschka-Platz für den Autoverkehr gesperrt und mit einer künstlerisch-diskursiven Bespielung des Instituts für Sprachkunst zum freien Treffpunkt und Möglichkeitsraum.
Presse-Preview am 1. Juli 2026, 11.00 Uhr, Oskar-Kokoschka-Platz 2
Anmeldung unter [email protected]
Festival-Eröffnung: 1. Juli, 16.00 Uhr, Oskar-Kokoschka-Platz 2
Zur Platzgestaltung
Unter dem Titel unfinished business interagieren Studierende des Instituts für Sprachkunst auf Oskar-Kokoschka-Platz vor dem Universitätsgebäude mit Besucher*innen, Passant*innen und der Öffentlichkeit. Texte der Studierenden sind auf dem Platz zu hören, sind ausgestellt und können mitgenommen werden. Autor*innen verfassen ad hoc Auftragstexte für Besucher*innen, die sich gleich auch Bücher für jegliche Lebenssituationen verschreiben lassen können. Texte werden auf Textilien gedruckt, im Chor gesprochen, verdichtet, bleiben im Raum stehen. So entsteht ein Ort aus Sprache und Sprechen.
Der Sprachchor vermisst den Stadtraum: Welche Orte werden platt gemacht, und wo finden sich Räume des Commoning? Bei der Führung VON 3.5 AUF 135°: TREFF PUNKT LUEGER STURZ (täglich um 17.00 Uhr, Start bei der Oskar-Kokoschka-Büste vor dem Universitätsgebäude am Oskar-Kokoschka-Platz) wird gemeinsam mit Aktivist*innen, Historiker*innen, jüdischen Stimmen und Vertreter*innen der Stadt das Gedankenexperiment eines nicht nur in Schieflage versetzen Ehrenmals unternommen.
Zu den Ausstellungen
An allen Ecken der Universität sind während des Festivals Ausstellungen und Abschlussarbeiten zu sehen: Mehrere Abteilungen laden zu Tisch oder zum Sitzen ein – das Institut für Architektur in ihre Ausstellung A Table, Social Design veranstaltet ein „grenzenloses Bankett als viertägiges Festmahl. Industrial Design (formate) als auch Design Investigations (Sitting with the Trouble) präsentieren Semesterarbeiten zum Thema Sitzen.
Design und narrative Medien beleuchtet in der Ausstellung Mind the gap die Lücken der uns umgebenden Narrative und die Abteilung Kommunikationsdesign fragt, wie eine Demokratiebewegung aussehen kann (Ganzheitliches Design einer Demokratiebewegung). Angewandte Fotografie und zeitbasierte Medien lädt zu Ways of Seeing, TransArts bewegt sich zwischen Making Art When The World is Burning und Haas is’s! (It´s hot!). Expanded Museum Studies ist Hot&critical und lädt mit einer zweiten Ausstellungsposition ins Wirt*innenhaus ein.
Am Standort Georg-Coch-Platz sind in der ehemaligen Postsparkasse die Ausstellungen der Abteilungen Digitale Kunst, Art & Science, Cross-Disciplinary Strategies und Experimental Game Cultures zu finden und besonders am Donnerstag empfiehlt sich ein Besuch am Paulusplatz für den Paulusplatztag der Abteilungen Ortsbezogene Kunst und Skulptur & Raum.
Programm und Führungen
Beliebter Fixpunkt des Festivals ist das Best-of-Animation-Screening der Abteilung Malerei und Animationsfilm geworden, das am Donnerstagabend mit der Dämmerung ab 21.30 Uhr im Innenhof des Oskar-Kokoschka-Platz startet. Kurzfilme und Videoarbeiten sind unter dem Titel Angewandte Screenings erstmals auch für die gesamte Festivaldauer im Auditorium in der Vorderen Zollamtsstraße zu sehen.
Täglich werden thematische Führungen mit einer Auswahl an Ausstellungen angeboten, zudem 'AAA-Führungen mit Studierenden und externen Dialoggästen zu Abschlussarbeiten verschiedener Abteilungen.
Themenführungen: Mi / Do / Fr: 18.00 Uhr + Sa: 15.00 Uhr
'AAA-Dialogführungen: Mi: 19.00 Uhr + Do / Fr: 18.00 Uhr + Sa: 13.00 Uhr
Eine Führung für Familien mit Kindern von 3 bis 7 Jahren steht am Samstag, 4.7. um 11.00 Uhr auf dem Programm. Spielerisch werden Ausstellungen der Abteilungen besucht, Kinderbücher aufgeschlagen, Superheld*innen analysiert und der Bühnenraum wortwörtlich begriffen. Paul Petritsch und Hans Schabus führen am Donnerstag, 2.7. von 15.30 bis 17.30 Uhr durch die Diplomausstellungen am Paulusplatz (Treffpunkt direkt vor Ort: Paulusplatz 5, 1030 Wien). Im Anschluss findet dort ein Performance- und Musikprogramm statt.
Das Angewandte Performance Lab lädt mit Performances zur Open Stage als Abschluss am Samstag, 4.7. ab 15.00 Uhr. Am Donnerstag und Freitag von 11.00 bis 16.00 Uhr können geben die Werkstätten der Angewandten besucht werden und bieten zusätzlich mit Workshop-, Ausstellungs- und Vermittlungsformate an. Sie geben Einblick jene Räume, in denen ein Großteil der Projekte in den Ausstellungen entstanden ist.
Zu den inklusiven Angeboten des Festivals zählen Programmpunkte, die in Gebärdensprache (ÖGS) gedolmetscht werden (Eröffnung, Abschlusslesung der Sprachkunst), Taktiles Erzählen – Buchgestaltungen für Jugendliche mit Sehbeeinträchtigung als Kooperationsprojekt von Sprachkunst und Textiles Lehramt sowie BINGO!-Tour – eine spielerische Tour zu unerwarteten Orten der Angewandten in leichtverständlicher Sprache.
Öffnungszeiten der Ausstellungen:
Mittwoch 16.00–21.00 Uhr (Eröffnung um 16.00 Uhr am Oskar-Kokoschka-Platz) Donnerstag & Freitag 11.00–21.00 Uhr
Samstag 11.00–18.00 Uhr
Detailprogramm unter https://www.angewandtefestival.at/2026
Presse und Foto-Download: https://www.dieangewandte.at/presse
Rückfragen & Kontakt
Universität für angewandte Kunst Wien
Isabella Pohl, BA MA
Telefon: +43664607132004
E-Mail: [email protected]
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