• 19.06.2026, 09:23:32
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ÖVP – Hammerer: „Mariahilf fordert Lösungen, SPÖ-Neos liefern Ausreden“

Gesprächsverweigerung von SPÖ Stadtrat Hacker gegenüber Bezirksvertretern und Anrainern – Einstimmiger Beschluss für Wien-weite Maßnahmen zur Entlastung des Jedmayer Grätzels

Wien (OTS) - 

Im März 2026 hat die ÖVP Mariahilf zwei Anträge im Mariahilfer Bezirksparlament eingebracht, die von allen Fraktionen einstimmig beschlossen wurden. SPÖ-Stadtrat Peter Hacker wurde darin ersucht, mit den Fraktionen der Bezirksvertretung über die Situation rund um den Jedmayer und die U6-Station Gumpendorfer Straße zu sprechen und einen Vor-Ort-Termin mit den betroffenen Anrainerinnen und Anrainern wahrzunehmen. Die vor der gestrigen Bezirksvertretungssitzung übermittelten Antworten sind aus Sicht von Gerhard Hammerer, Obmann der ÖVP Mariahilf, ein Affront: „SPÖ-Stadtrat Hacker verweigert sowohl den Dialog mit dem Bezirk als auch das Gespräch mit den Menschen vor Ort. Wer bei diesem Thema nicht einmal bereit ist zuzuhören, hat das Problem nicht verstanden.“

Anstatt sich der Realität im Grätzel zu stellen, verweist Hacker auf bestehende Gesprächsformate und Berichte von Expertinnen und Experten. „Die Anrainer brauchen keine Verweise auf interne Runden, sondern konkrete Antworten. Sie erleben die Belastungen jeden Tag vor der Haustür, im Park, bei der U-Bahn-Station und teilweise sogar im eigenen Stiegenhaus“, so Hammerer. Wer ernsthaft behauptet, es gäbe keine Konzentration und die bestehenden Strukturen würden ausreichen, ignoriere die Sorgen jener Menschen, die seit Jahren mit den Folgen der verfehlten Wiener Drogenpolitik leben müssen.

Für Hammerer ist klar: „Mehr als 100 Menschen bei der Anrainerversammlung haben gezeigt, wie groß der Leidensdruck ist. Trotzdem erklärt sich der zuständige Stadtrat einmal mehr für nicht zuständig. Das ist keine Bürgernähe, sondern Verantwortungsverweigerung.“ Die ÖVP Mariahilf macht weiter Druck, der Antrag zur Aufteilung der Agenden auf mehrere Standorte sowie eine dezentrale Struktur der Suchthilfe wurde einstimmig angenommen. „Das Jedmayer Grätzel braucht endlich Entlastung, wir brauchen eine Wien-weite Lösung und konkrete Maßnahmen wie etwa die wohnortnahe Substitution und die Abgabe in flüssiger Form. Wenn Stadtrat Hacker nicht zu den Anrainern kommt, zeigt das nur, wie weit SPÖ-Neos von der Lebensrealität vor Ort entfernt sind“, so der ÖVP-Mariahilf-Obmann abschließend.

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